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Epilepsie

Fall Epilepsie
Notarzt und Rettungsdienst können aus der ferne validiert werden und bekommen Zutrittsberechtigung.

Keine Kriterien gefunden

Zu diesem Fall gibt es noch keine Kriterien. Wir recherchieren derzeit noch und freuen uns über Hinweise zu möglichen Lösungen und Kriterien.

Senden Sie Ihre Vorschläge gerne über das Kontaktformular an uns. Vielen Dank.

Lösungen
 

2 Lösungen mit 0 Kriterien | Legende: Ja, Nein, Bedingt

Notarzt und Rettungsdienst stehen steht nach einem Hilferuf vor verschlossenen Türen.

Nur hilfeleistende Person können bei Bedarf in die Wohnung.

Ein Hilfsdienst kann erbracht werden.

Ressourcen:

  • Im Hauseingang ist ein GEZE Türantrieb und Summer verbaut.

Bisherige Lösung:

Keine Aufnahme von Klienten mit epileptischen Anfällen in Wohngruppen ohne 24-h-vor-Ort-Betreuung

Laborauftrag:

Finden Sie Lösungen, mit denen denen das Risiko einer missbräuchlichen Türentriegelung im Notfall unter dem Risiko der missbräuchlichen Türöffnung des Alltags liegt.

Lösungsansätze:

Lösungsansätze zur Öffnung

  • Gewaltsame Türöffnung [verworfen wegen Sachschaden und zeitlicher Verzögerung]
    • Durch Polizei/Feuerwehr
    • Durch Schlüsseldienst
  • Ein physischer/mechanischer Schlüssel wird hinterlegt.
    • Zentrales Hinterlegen [verworfen wegen zeitlicher Verzögerung]
      • Ein Schlüssel wird bei einer Person/Dienstleister (z.B. Hausnotrufdienst) hinterlegt, die die Verantwortung für den Einlass des Rettungsdienstes übernimmt.
      • Kriterien:
        • Dauer, bis der Schlüssel vor Ort ist (z.B. Anfahrtszeit)
        • Risiken, die den Transfer des Schlüssels verhindern könnten.
    • Lokales Hinterlegen (Vor Ort) [rasch umsetzbarer Lösungsansatz]
      • Ein Schlüssel wird in einem Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) hinterlegt.
      • Schlüsseltresor: Ein Schlüssel wird mit einem statischem Code in einem Wanddepot hinterlegt --> Kriterium: Versicherungsschutz, Prozess der Code-Erneuerung, ggf. Tresor mit Zwei-Faktoren-Verschluss?
      • Kriterien:
        • Zugriff: Wer hat Zugriff zum Schlüssel (kann/darf das FSD vom Rettungsdienst genutzt werden?)
        • Versicherungsschutz: Welche Anforderungen stellt die geltende Versicherung?
        • Code-Erneuerung: Wie aufwändig ist der Prozess der Code-Erneuerung? (Wird der Code nach jedem Einsatz erneuert?)
        • Code-Übermittlung: Wann wird der Code übermittelt? Wo wird er gespeichert?
  • Fernöffnung [Lösungsansatz mit langfristigem Potenzial]
    • Fernöffnung durch die Rettungsleitstelle
    • Fernöffnung durch eine Hausnotrufzentrale

Lösungsoptionen für die Verifikation

  • Grundsatz:
    • Ein-Faktoren-Verifikation: Der Schlüssel kann jederzeit genutzt werden
    • Zwei-Faktoren-Verifikation: Der Schlüssel kann nur in Kombination mit einem zweiten Schlüssel genutzt werden.
  • Verifikationsverfahren:
    • Schlüsselübergabe: Die Verifikation basiert auf das Vertrauen - die Schlüsselübergabe erfolgt ausserhalb der Notfallsituation
    • Optische Kontrolle (z.B. über Video-Türkamera):
      • Die öffnende Instanz kennt das Rettungsdienstpersonal persönlich
      • Die öffnende Instanz erkennt das Rettungsdienstpersonal (z.B. an der Uniform)
    • Institutionelle Kontrolle:
      • Ein Schlüssel (z.B. Code) wird im Einsatzfall an die Leitstelle übermittelt. (Die Struktur zur Schlüsselübergabe erfolgt ausserhalb der Notfallsituation)
      • Generieren eines Schlüssels durch die Rettungsleitstelle:
        1. Wird ein epileptischer Anfall erkannt, eröffnet das Assistenzsystem ein Zeitfenster in dem die Rettungsleitstelle einen Einlass-Code generieren kann.
        2. Die Rettungsleitstelle generiert einen Einlass-Code (z.B. die Einsatznummer), die den verantwortlichen Rettungskräften auf den Melder gesendet wird.
        3. Die Gültigkeit des Codes wird durch den FMS-Status (Funkmeldesystem) 4 (Ankunft am Einsatzort) eingeleitet
        4. Die Gültigkeit des Codes wird durch den FMS-Status 7 (Patient aufgenommen) beendet

Offene Fragen:

  • Gibt es eine Brandmeldeanlage mit vorhandenem Schlüsseldepot?
    • Falls ja: Verfügt der Rettungsdienst im betroffenen Gebiet über einen Schlüssel zum Feuerwehr-Schlüsseldepot?
    • Falls ja: Ist es rechtlich zulässig, dass der Rettungsdienst dieses Schlüsseldepot nutzt?
  • Ist ein Schlüsseltresor eine potentielle Lösung?
    • Ist ein Generalschlüssel hinterlegt (der eine besondere Sicherheitsstufe erfordert?)
    • Falls Ja: Erlaubt der Vermieter eine Montage?
      • Aufputz?
      • Unterputz (erfordert eine Kernbohrung in die Wand)
    • Falls Ja: welche Ansprüche stellt die Versicherung?
      • Für Privatpersonen: Hausratsversicherung
      • Für Unternehmen: Einbruch-, Diebstahl- und Vandalismusversicherung
  • Kann der Türantrieb über eine Türsprechanlage angesteuert werden?
    • Falls ja: Wer ist der Hersteller? Welches Modell wird genutzt?

Entscheidungspfad

  • Geöffnet müssen zwei Türen:
    • Haustür mit GEZE-Türantrieb, Summer und Transponderschloss.
    • Wohnungstür (in zwei separaten Stockwerken) mit Transponderschloss und GEZE-Türantrieb (ohne Summer)
  • Die Türantriebe werden über die Türsprechanlage oder einem Wandschalter angesteuert.
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