Produkt- und Technikanalyse
Recherche: Wie finde ich Informationen?
Informationen vom Hersteller und Vertriebsplattformen verfolgen Eigeninteressen - müssen aber auch Verantwortung für Ihr Produkt übernehmen. Diese Verantwortung kann verzerrt sein - z.B. durch Eigeninteressen. Dieser Verzerrung stehen juristische und soziale Korrekturmechanismen entgegen, die sich in ihrer Wirksamkeit unterscheiden können.
- Quellen mit Eigeninteresse - aber auch Produktverantwortung
- Hersteller-, Marken- und Produktwebsite
- Vertriebsplattformen & Händler (z.B. App-Stores)
- Dritte
- Datenbanken, die sich mit Privacy und Co befassen
- Forschungsdatenbanken
- Patentdatenbanken
Ich finde keine Informationen
Wenn Du keine Informationen findest, bieten sich gerade auf Hersteller-, Marken- und Produktwebseiten Methoden des "Dorkings" an. Mit dieser erweiterten Websuche kannst Du z.B. nach PDFs (oder anderen Dateitypen) auf einer Webseite suchen - aber auch die Suche in anderen Dimensionen einschränken - und so schärfen. Je spezieller und konkreter Deine Problemlage wird, desto weniger Evidenz wird es geben.
Analyse: Grundlagen
Ausgehend von der Zielklarheit kann die Methode zur effizienten Analyse aufgestellt werden.
Analyse: Spektrum
Die Wirklogik ist eine von vielen Möglichkeiten, die Breite des Analyse-Spektrums festzulegen oder einzuschränken.
Wer hat welche impliziten oder expliziten Skripte (Vorstellungen, Erwartungen, Versprechen, Abhängigkeiten)?
Intention
Die Intention beantwortet die Frage, weshalb das Produkt geschaffen wurde. Sie erschliesst sich aus der Technikdefinition (Tüg): Technik wurde geschaffen "um zu" - um etwas zu erreichen. Als Reflexionsraster können folgende Dimensionen genutzt werden:
- Was beschreibt der Hersteller?
- Wer ist die Zielgruppe?`
- Welcher Nutzen wird eingeschlossen?
- Welcher Nutzen wird ausgeschlossen?
- An welchen Stellen beschreibt das der Hersteller?
- Handbuch
- Website
- Werbemedien (Prospekte, Spots, Videos, Audio)
- Gibt es Unterschiede oder Widersprüche zwischen den Dokumenten des Herstellers?
Akteur-Netzwerk-Theorie
Die Akteur-Netzwerk-Theorie kann mit der Frage nach den Skripten und Akteuren sowohl Dimensionen Reflexionsraster als auch für den Reflexionsgegenstand vorgeben
- Inskriptionen: Welche (erwünschten/unerwünschten) Funktionen wurde in das Produkt eingeschrieben? Welche Personengruppe wird dadurch adressiert? (z.B. Produkt- und Werbeversprechen, Haftungsauschlüsse)
- Präskriptionen: Welche (erwünschten/unerwünschten) Funktionen erwarten wir von dem Produkt? Welche Personengruppe wird dadurch adressiert? (z.B. Hoffnungen und Enttäuschungen von Nutzern - auch gelenkt durch ähnliche Produkte)
- Direkte Akteure/Aktanten: Wer arbeitet direkt mit dem Produkt (Wer gibt Daten ein, Wer verarbeitet sie? Wer nutzt die Daten?) Welche Personengruppe wird dadurch adressiert?
- Indirekte Akterue/Aktanten: Wer steht ist mit den direkten Akteuren/Aktanten verbunden und beeinflusst diese oder wird von diesen beeinflusst? Welche Personengruppe wird dadurch adressiert?
- Mögliche Akteure: Die Rolle und Position von Akteuren kann sich verändern. Wiederkehrende Akteure sind:
- Hersteller & Händler: Erfinder, Hersteller, Inverkehrbringer, Händler einer Ware oder Dienstleistung - ggf. auch in einer Produktions- oder Modifikationskette.
- User: direkte oder indirekte Nutzer einer Lösung.
- Umwelt: Mensch, Natur und Umwelt, die ohne Absicht mit den erwünschten oder Unerwünschten Wirkungen einer Lösung konfrontiert sind, bei Produktion, Anwendung und Entsorgung.
- Systeme: Forschung, Wirtschaft, Politik können als Systeme auf Technik reagieren.
Was genau ist der Input?
Wie genau wird der Input erhoben?
Auf welchem Niveau sin die Daten?
Visualisierung
- Zeichne die Technik im Akteursnetzwerk.
- Was sind die Inputs die vom Netzwerk an die Technik gerichtet wird?
- Was geben Menschen ein?
- Was geben Natur und Umwelt ein?
- Was geben technische Akterure/Aktanten ein?
- Welche Inputs nimmt die Technik an?
- Welche Inputs nimmt die Technik nicht an?
- Welche Inputs sind welchen Menschen bewusst?
- Welche Inputs sind welchen Menschen nicht bewusst?
Zweck des Inputs
- Intention: Weshalb wird ein Input aufgenommen? Weshalb wurde das Produkt geschaffen? (um zu?)
- Konstruktion: In welchem Zusammenhang steht der Input? Aus welchen Handlungsschritten und Teilen besteht der Vollzug der Technik (was ist der Input - was ist der Output?)
- Funktion: In welcher Funktion wird der Input wirksam? Wie ist die Funktionale Struktur der Technik (Struktur - Prozess - Ergebnis?)
Welchen Input erfährt die technische Lösung?
- Welche Inputs triggern eine Aktion?
- Welche Inputs starten/stärken eine Aktion?
- Welche Inputs stoppen/schwächen eine Aktion?
- Welche Inputs sind permanent mit der Lösung verbunden?
- Woher kommen die Inputs für die Lösung
- Örtlich: Aus der Umgebung, in der die Lösung Angewendet wird? Aus mehreren Umgebungen?
- Zeitlich: Aus der entfernten/nahen Vergangenheit? Aus der Gegenwart? In der Zukunft (ab einem Trigger?)
- Mit welchem Bewusstsein werden die Daten eingegeben?
- Daten werden Manuell und Bewusst eingegeben.
- Daten werden Manuell mit dem Bewusstsein der Interaktion - aber nicht zwangsläufig mit dem Bewusstsein der Dateneingabe eingegeben (z.B. Zeitstempel werden für Interaktionen angelegt)
- Potenzial des Vergessens: Daten werden aus der Vergangenheit oder Automatisiert bezogen
- Unbewusste Daten: Daten werden aus öffentlichen Quellen gespeist.
- Eingabegeräte
- Aktive / Manuelle Eingabegeräte (Human Interface Devices)
- Tastaturen, Maus, Trackball, Joystick, Gamepad
- Touchscreens
- Scanner, Barcode-Leser
- Passive / Automatische / Dauerhafte Eingabe und Sensorik
- Mikrofone
- Kameras
- IMU (Beschleunigung, Magnetfeld, Gravitation etc.)
- Gebäudesensorik (Bewegungsmelder, Schalter, ...)
- Schnittstellen
- REST-API
- Öffentliche Datenquellen
- Aktive / Manuelle Eingabegeräte (Human Interface Devices)
Messung
- Welche Daten werden erhoben? (z.B. "Bewegung")
- Welches physikalisch Sensorprinzip steht hinter dieser Datenerhebung? (z.B. PIR-Bewegungsmelder - Erfasst Wärmeverschiebungen)
- Welche Daten werden miteinander in Beziehung gesetzt?
- Welche Informationen werden daraus abgeleitet?
- Nach welchen Regeln werden diese Messungen durchgeführt?
- Welche Trigger werden genutzt?
- Welche Bedingungen sind gesezt?
- Welche (sozialen/technischen) Messfehler sind damit verbunden?
- Biases: Welche systematischen Verzerrungen treten im Messverfahren auf?
- Noise: Welche "zufälligen" Verzerrungen treten im Messverfahren auf?
Datenniveau
Auf welchem Skalenniveau liegen die Daten
- Nominalskala
- Ordinalskala
- Intervallskala
- Verhältnisskala
- Absolutskala
Manuelle Zielerreichung: Wie würde ich den Output mit professionellem Handeln erreichen?
Visualisierung
- Erstelle ein Flussdiagramm (etc.) zur Funktion der Technik.
- Mit welchen Inputs beginnt der Vollzug Technik?
- Mit welchen Otputs endet der Vollzug der Technik?
- Welche Informationen zum Vollzug sind bekannt und unbekannt?
- Kennzeichne Fragen und Informationen, die das unbekannte/ungewisse betreffen mit Markern.
- Kennzeichne Fragen und Informationen, die bekannt/gewiss sind mit anderen Markern.
- Ordne gewisse Mittel und Prozesse im Flussdiagramm an.
- Prüfe und erstelle Hyptohesen: Wie würde ich als Mensch das Ziel der Technik erreichen?
Weitere Fragen:
- Technikdefinition nach Tüg
- Intention: Weshalb wurde das Produkt geschaffen? (um zu?)
- Konstruktion: Aus welchen Handlungsschritten und Teilen besteht der Vollzug der Technik (was ist der Input - was ist der Output?)
- Funktion: Wie ist die Funktionale Struktur der Technik (Struktur - Prozess - Ergebnis?)
- Mesfehler
- Biases: Welche systematischen Verzerrungen treten im Messverfahren auf?
- Noise: Welche "zufälligen" Verzerrungen treten im Messverfahren auf?
- DIKW-Pyramide
- Daten: Welche Daten erfasst das Produkt?
- Informationen: Werden die Daten korrekt in Beziehung mit dem Kontext gesetzt, um legitim Informationen abzuleiten?
- Wissen: Folgen die Informationen einem Muster, das durch explizite oder implizite Theorien, Modelle und Annahmen gedeckt ist?
Was genau ist der Output?
Wie genau wird der Output erfahren?
Wie genau erreicht der Output die Akteure/Aktanten?
Visualisierung
- Zeichne die Technik im Akteursnetzwerk.
- Was sind die Outputs der Technik?
- Was nehmen Menschen Wahr?
- Was nimmt Natur und Umwelt wahr?
- Was nehmen technische Akterure/Aktanten wahr?
- Wer nimmt diese Outputs wahr?
- Wer nimmt diese Outputs nicht wahr?
Weiterführende Fragen
- Technikdefinition nach Tüg
- Intention: Weshalb wurde das Produkt geschaffen? (um zu?)
- Konstruktion: Aus welchen Handlungsschritten und Teilen besteht der Vollzug der Technik (was ist der Input - was ist der Output?)
- Funktion: Wie ist die Funktionale Struktur der Technik (Struktur - Prozess - Ergebnis?)
- Mesfehler
- Biases: Welche systematischen Verzerrungen treten im Messverfahren auf?
- Noise: Welche "zufälligen" Verzerrungen treten im Messverfahren auf?
- DIKW-Pyramide
- Informationen: Werden die Daten korrekt in Beziehung mit dem Kontext gesetzt, um legitim Informationen abzuleiten?
- Wissen: Folgen die Informationen einem Muster, das durch explizite oder implizite Theorien, Modelle und Annahmen gedeckt ist?
- Weisheit: Sind die Theorien und Modelle prinzipiell korrekt eingesetzt
Wie nutzen sie den Output?
Wie ignorieren sie den Output?
Wie lehnen sie den Output ab?
Visualisierung
- Zeichne die Akterue im Akteursnetzwerk.
- Wer ist direkt oder Indirekt vom Output betroffen?
- Menschen Wahr?
- Natur und Umwelt?
- technische Akterure/Aktanten?
- Wie genau reagieren sie auf diesen Ouptut?
- Im Verhalten?
- In der Einstellung?
Weitere Fragen:
- DIKW-Pyramide
- Weisheit: Sind die Theorien und Modelle prinzipiell korrekt eingesetzt
- Technikdefinition nach Tüg
- Intention: Weshalb wurde das Produkt geschaffen? (um zu?)
- Konstruktion: Aus welchen Handlungsschritten und Teilen besteht der Vollzug der Technik (was ist der Input - was ist der Output?)
- Funktion: Wie ist die Funktionale Struktur der Technik (Struktur - Prozess - Ergebnis?)
Welche Befürchtungen werden der Technik entgegengebracht?
Wie können wir den Effekt in der Zukunft messen?
Visualisierung
- Visualisiere im Akteursnezwerk die mögliche Zukunft
- Wie zeichnen Hoffnungen die Zukunft?
- Wie zeichnen Befürchtungen die Zukunft?
- Wie könnte man man die Effekte Beobachten und Messen?
- Welche Indikatoren weisen uns auf das Eintreten von Hoffnungen oder Befürchtungen hin?
Weitere Fragen
Zur Impact-Analyse kann die Akteur-Netzwerk-Theorie genutzt werden:
- Inskriptionen: Welche (erwünschten/unerwünschten) Funktionen wurde in das Produkt eingeschrieben? Welcher Impact wird dadurch adressiert?
- Präskriptionen: Welche (erwünschten/unerwünschten) Funktionen erwarten wir von dem Produkt? Welcher Impact wird dadurch adressiert?
- Direkte Akteure/Aktanten: Wer arbeitet Direkt mit dem Produkt (Wer gibt Daten ein, Wer verarbeitet sie? Wer nutzt die Daten?) Welcher Impact wird dadurch adressiert?
- Indirekte Akterue/Aktanten: Wer steht ist mit den direkten Akteuren/Aktanten verbunden und beeinflusst diese oder wird von diesen beeinflusst? Welcher Impact wird dadurch adressiert?
Ethische Reflexion
Instrumente der ethischen Reflexion können dabei unterstützen, künftige Auswirkungen zu erfragen und zu durchdenken.
Suchbegriffe
KI-Konsultation
Sapere Aude! KI kann als Werkzeug genutzt werden - sollte dann aber als Werkzeug genutzt werden.
- Goal (Ziel): „Das Ziel ist es, eine technische Lösung zu finden, die einem 88-jährigen Klienten mit hochgradiger Schwerhörigkeit ermöglicht, wieder aktiv am Familienleben (Telefonate, Enkelbesuche) teilzunehmen und Notrufe sicher abzusetzen.“
- Understanding (Kontext): „Verstehe, dass der Klient klassische Hörgeräte aufgrund der kleinen Batterien nicht mehr bedienen kann (Tremor). Er schämt sich für seine Nachfragen und zieht sich deshalb sozial zurück. Er nutzt bisher nur ein analoges Festnetztelefon.“
- Information (Datenbasis): „Informationen: Ein Pflegegrad 3 ist vorhanden. Es gibt WLAN im Haus, das von den Kindern verwaltet wird. Das Budget für Eigenanteile ist begrenzt, daher ist eine Abrechnung über die Krankenkasse (Hilfsmittelverzeichnis) bevorzugt.“
- Direction (Anweisung): „Gib eine Richtung vor: Analysiere moderne Signalanlagen (Lichtblitze für Tür/Telefon), spezielles Zubehör wie TV-Streamer oder Roger-Table-Mics und einfache Senioren-Tablets mit Videofunktion. Erstelle einen Stufenplan zur Einführung.“
- Evaluation (Erfolgskrontrolle): „Bewerte die Vorschläge nach: 1. Bedienbarkeit trotz Tremor, 2. Refinanzierbarkeit durch Kostenträger, 3. Integrationsfähigkeit in den Alltag ohne Überforderung.“
- Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
- In der Direction wird das Problem des Batteriewechsels am Hörgerät nicht berücksichtigt - die Ursache wird dadurch nicht berücksichtigt.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt
Disclaimer
- WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
- Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
- Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
- Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
- Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.
ethische Reflexion
Respekt vor der Autonomie
- Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
- meines persönlichen Wissens?
- zum Einsatz der KI?
- zu meinem Prompt?
- In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
- KI im Allgemeinen
- KI die ich nutze im Speziellen
- Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
- Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
- Tendenziöse beratung
- Ist meine Beratung Tendenziös?
- Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?
Benefizienz (Fürsorge)
- Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
- Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
- Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?
Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)
- Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
- Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
- Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
- Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?
Gerechtigkeit
- Gerecht Allokation von MItteln:
- In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
- In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?
fachliche Reflexion
Struktur
- Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
- privates Konto
- organisatorisches Konto
- Konto der Ratsuchenden
Prozess
- In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
- Fallakquise
- Fallverstehen
- Konzeption von Lösungsansätzen
- Suche nach Lösungen
- Ableiten von Kriterien
- Fachliche / ethische Reflexion
- Beschaffung
- Evaluation
- Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
- Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
- Dunning-Kruger-Effekt
Ergebnis
- In welchem Format ist das Ergebnis?
- Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
- Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
- Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
- Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
- Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
- Was steht im Fokus?
- Wo sind blinde Flecken?
- Wie verwende ich das Ergebnis?
- Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
- Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
- Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"
I suppose it is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail.
Das Law of the instrument (engl. für „Gesetz des Instruments“; auch: „Maslows Hammer“) bezeichnet die Beobachtung, dass Menschen, die mit einem Werkzeug (oder einer Vorgehensweise) gut vertraut sind, dazu neigen, dieses Werkzeug auch dann zu benutzen, wenn ein anderes Werkzeug besser geeignet wäre. Dieser übermäßigen Benutzung eines Werkzeugs, für das der Benutzer eine – sachlich eventuell nicht gerechtfertigte – Vorliebe gefasst hat, liegt oft der Denkfehler zugrunde, dass eine Vorgehensweise, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt hat, künftig auch in allen anderen Fällen zum Erfolg führen werde. (Wikipedia)
Zugrunde liegen Effekte wie
- Einstellungseffekt (auch negativer Transfereffekt, set effect - Luchins 1942, Luchins und Luchins 1959) (Scheiter 2003, S. 35)
- Ähnliche Aufgaben löse ich mit ähnlichen Mitteln.
- Funktionale Gebundenheit (Functional Fixedness) (Duncker in Knoblich und Öllinger 2006, S. 43ff.)
- Hinweise auf die Funktion des Gegenstands (Funktionen, die ich situativ erschliesse, nutze ich)
- Aktualität der Funktion eines Gegenstandes (Was ich gerade für einen Zweck verwendet habe - verwende ich weiter so)
- Habituelle Verknüpfung (Welche Erfahrungen habe ich mit den verfügbaren Mitteln?)
- Manipulation des Gegenstandes (Bin ich bereit, das Mittel zu verändern?)












