Dunning-Kruger-Effekt
Was hat die Kompetenz, eigene Fehler zu erkennen mit Zitronensaft zu tun?
Der Dunning-Kruger-Effekt (DKE) geht auf einen Banküberfall zurück, bei dem sich der Täter unsichtbar machen wollte - analog zur Zitronensaft-Geheimtinte auf Papier.
Der Hintergrund - Zitronensaft als Geheimtinte
1995 betrat McArthur Wheeler zwei Banken in Pittsburgh und überfiel sie am helllichten Tag, ohne sich auch nur im Geringsten zu verkleiden. Er wurde noch am selben Abend verhaftet, weniger als eine Stunde nachdem Videoaufnahmen von ihm aus Überwachungskameras in den 23-Uhr-Nachrichten ausgestrahlt worden waren. Als ihm die Polizei später die Aufnahmen zeigte, starrte Wheeler sie ungläubig an. „Aber ich hatte doch den Saft an“, murmelte er. Offenbar glaubte Wheeler, dass man sich durch Einreiben des Gesichts mit Zitronensaft für Videokameras unsichtbar machen könne.
Aus der Zusammenfassung:
Zusammenfassend präsentieren wir diesen Artikel als Untersuchung der Gründe, warum Menschen dazu neigen, übermäßig optimistische und verzerrte Ansichten über sich selbst zu haben. Wir argumentieren,
- dass diejenigen mit begrenztem Wissen in einem Bereich eine doppelte Belastung tragen:
- Sie ziehen nicht nur falsche Schlüsse und begehen bedauerliche Fehler,
- sondern ihre Inkompetenz raubt ihnen auch die Fähigkeit, dies zu erkennen.
Hypothesen
- Menschen, die sich überschätzen sind besonders laut und dominant in der Debatte.
- Expertinnen (m/w/d) unterschätzen Ihre Leistung als dass sie sich selbst überschätzen.
- Social Media / Verbreitungsalgorithmen könnten das Fundament für Mount stupid sein.