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Josef M. Huber via Gemini / WiQQi

Erwartungsmanagement: Hoffnung ⇔ Befürchtungen

Weshalb beeinflussen unsere Vorstellungen von Zukunft unser Handeln?

Projekte finden nicht im abgeschotteten Reagenzglas ab.
Wir tragen unsere persönlichen und organisationalen Erfahrungen aber auch gesellschaftliche Bilder ins Projekt. Vor diesen Hintergründe treffen wir Entscheidungen treffen, mit deren Konsequenzen beeinflussen müssen.

Fiktionale Erwartungen sind gesellschaftlich geteilte Zukunftsbilder.

  1. Entscheidungen beziehen sich fast immer auf die Zukunft
  2. Mit dem Einzug der Moderne/des Kapitalismus beginnen Gesellschaften zunehmend, die Zukunft als offen und ungewiss zu verstehen.
    1. Leben ist damit das Ergebnis von vielen Entscheidungen.
    1. Damit wird die Zukunft zu einer Zentralen Orientierung für das Denken und für das Handeln.
    1. Wir treffen heute Entscheidungen - und müssen morgen mit den Konsequenzen leben.
  3. Fiktionale Erwartungen helfen uns als geistige Vorwegnahme Entscheidungen zu Treffen.

Geteilte Zukunftsvorstellungen auf gesellschaftlicher Ebene sind die Voraussetzung für (gesellschaftlich getragene) Investitonen Wettbewerb.

  • Zukunftsvorstellungen: müssen plausibel sein (Nachvollziehbarer Pfad von "heute" nach "morgen" + Vertrauen in den Absender der Botschaft)
  • Performativität: Zukunftsvorstellungen entfalten Wirkung, weil immer mehr Menschen sie für Wahrscheinlich halten.
  • Wachstum und Krise sind zwei Seiten von Fiktionaler Erwartung