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Josef M. Huber via Gemini / WiQQi

Law of the Instrument

Warum beeinflusst Technik unser Verhalten?

Technik reflektiert zunächst unsere eigenen Erfahrungen und Erwartungen und beeinflusst so unser Verhalten.

I suppose it is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail.

Das Law of the instrument (engl. für „Gesetz des Instruments“; auch: „Maslows Hammer“) bezeichnet die Beobachtung, dass Menschen, die mit einem Werkzeug (oder einer Vorgehensweise) gut vertraut sind, dazu neigen, dieses Werkzeug auch dann zu benutzen, wenn ein anderes Werkzeug besser geeignet wäre. Dieser übermäßigen Benutzung eines Werkzeugs, für das der Benutzer eine – sachlich eventuell nicht gerechtfertigte – Vorliebe gefasst hat, liegt oft der Denkfehler zugrunde, dass eine Vorgehensweise, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt hat, künftig auch in allen anderen Fällen zum Erfolg führen werde. (Wikipedia)

Zugrunde liegen Effekte wie

  • Einstellungseffekt (auch negativer Transfereffekt, set effect - Luchins 1942, Luchins und Luchins 1959) (Scheiter 2003, S. 35)
    • Ähnliche Aufgaben löse ich mit ähnlichen Mitteln.
  • Funktionale Gebundenheit (Functional Fixedness) (Duncker in Knoblich und Öllinger 2006, S. 43ff.)
    • Hinweise auf die Funktion des Gegenstands (Funktionen, die ich situativ erschliesse, nutze ich)
    • Aktualität der Funktion eines Gegenstandes (Was ich gerade für einen Zweck verwendet habe - verwende ich weiter so)
    • Habituelle Verknüpfung (Welche Erfahrungen habe ich mit den verfügbaren Mitteln?)
    • Manipulation des Gegenstandes (Bin ich bereit, das Mittel zu verändern?)