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Josef M. Huber / WiQQi

Rückengesundheit: Exoskelette in der Pflegepraxis (REX)

Wie können wir Rückenbelastungen reduzieren?

Als Kickoff-Projekt für ein gemeinsames Innovationsnetzwerk beschäftigen wir uns mit Exoskeletten in der Pflege. Gemeinsam geht es ums Anfassen, Ausprobieren und Testen.

Mitmachen: Wie kann ich mitmachen?

Wir suchen Organisationen, die gemeinsam mit uns Erfahrungen im Einsatz mit Exoskeletten aufbauen möchten. Das ist Grundlage für ein Innovationsnetzwerk, in dem wir in einem gleichbleibenden Grundprozess gemeinsam Innovation gestalten.

  • Was muss ich tun, um mitzumachen? Senden Sie uns eine Interessensbekundung mit der vorformulierten Mail:

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Innovationsnetzwerk Visualisieren
Wir visualisieren unser Netzwerk, um Transparenz und Vertrauen zu erzeugen.
Damit stärken wir den internen Zusammenhalt - aber auch den Auftritt gegenüber Herstellern und Drittmittelgebern.

Wir verstehen unser Innovationsnetzwerk als nationales und internationales LivingLab.

Innovatoren, Themen & Orte

  • Orte: Wir nutzen die Visualisierung auf der interaktiven Landkarte, um Innovatoren, Themen und Orte zusammenzubringen. Die Landkarte zeigt dabei regionale Bezüge auf und unterstützt so den gezielten Dialog nach innen und aussen.
  • Innovatoren: Wir bieten unseren teilnehmenden Organisationen auf der Landkarte die Möglichkeit, als Innovatoren sichtbar zu sein.
  • Themen: Mit den Themen zeigen wir die Resonanz einzelner Themen auf - und ermöglichen es neue Themen zu setzen.

Wie komme ich auf die Landkarte?

Drücken Sie gerne auf den Knopf und ergänzen Sie die Vorformulierte Mail.

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Ziele & Rahmenbedingungen klären
Den Projektkosten stehen die Finanzierungsmöglichkeiten gegenüber.
Die Finanzierungsmöglichkeiten bestehen aus Eigenmitteln und Drittmitteln.

Zielklärung und Bedarfserhebung

  • Thema: Im Innovationsnetzwerk setzen wir zunächst ein Thema, z.B. den Einsatz von Exoskeletten für die Rückengesundheit der Pflege. So finden sich die Akteure im Verbund, die ein gemeinsames Interesse teilen.
  • Interessen & Ziele: Innerhalb des Themas klären wir die verbindenden Interesse und setzen gemeinsam Ziele, die wir erreichen wollen.
  • Bedarfe: Die Zielsetzung brechen wir in konkrete Bedarfslagen - die Problem-Ziel-Ressourcen-Konstellation herunter. So werden die Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede in den Kontexten einzelner Organisationen greifbar.

Lösungsoptionen und Kosten

  • Lösungsoptionen: Basierend auf den konkreten Bedarfen recherchieren wir nach Lösungsoptionen.
  • Kosten: Die Lösungsoptionen hinterlegen wir mit Kosten.

Gemeinsam Rahmenbedingungen vereinbaren

  • Konkretisierung: Durch die systematische Konkretisierung schaffen wir Transparenz und schätzen machen das Projektpotenzial und den Nutzen für einzelne Organisationen greifbar.
  • Finanzierungspotenzial: Durch ein simples Abstimmungsverfahren prüfen wir, ob wir aus Eigenmitteln das Projekt gemeinsam und rasch stemmen können - oder ob wir uns strategisch um Drittmittel bemühen.


Projektziele:

Mit Anwendungs- und Erfahrungswissen schaffen wir für Pflegeorganisationen die notwendige Voraussetzung, erfolgreich und risikoarm in Innovationstechnologien zu investieren.

A - Herausforderung oder Problem, das angegangen werden soll / Problem, das gelöst werden soll

Pflegekräfte sind körperlich stark belastet, insbesondere durch wiederholtes Heben, Umlagern und Unterstützen von PatientInnen. Rückenprobleme sind eine der Hauptursachen für Berufsausstieg und Krankheitsausfälle - und damit relevant für den Fachkräftemangel in der Pflege. Zwar existiert mit Exoskeletten eine potenziell entlastende Technologie, sie wird in der Pflege jedoch kaum eingesetzt – teils aus Unsicherheit, teils aus Mangel an praktischen Erfahrungen. Es fehlt an validierten Erkenntnissen und Innovationskultur, die die Frage beantworten, ob, wie und unter welchen Bedingungen Exoskelette für Pflegefachpersonen sinnvoll einsetzbar sind – und ob sich ihr Einsatz nachhaltig und organisatorisch integrieren lässt. Mit Anwendungs- und Erfahrungswissen schaffen wir für Pflegeorganisationen die notwendige Voraussetzung, erfolgreich und risikoarm in Innovationstechnologien zu investieren.

B - Vorgesehene(n) Lösung(en), die getestet werden sollen

In der Realfeldtestung, die durch den Innovation-Booster vorbereitet wird, wird der temporäre Einsatz von Exoskeletten in einem Parcours getestet. Daran anschliessend finden Langzeittestungen statt. Die Testung im Rahmen des Innovation-Boosters beschränken sich auf exemplarische Hands-On Erfahrungen mit Entscheidungsträgern und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Auf diese Weise werden Bedarfe erhoben und die tiefgehende Testung im Innovationsetzwerk vorbereitet.
Nicht Teil des Innovation-Boosters (aus ökonomischen Gründen), aber geplantes Vorgehen im Gesamtprozess ist sowohl der temporäre Einsatz tragbarer Exoskelette in Alters- und Pflegeeinrichtungen als auch die Langzeit-Testung. Ziel ist es, Erfahrungen in der Praxis zu sammeln, Belastungssituationen zu beobachten, Akzeptanzfaktoren bei der Pflege zu erheben und organisationales Know-how aufzubauen. Dabei wird sowohl die körperliche Entlastung als auch die soziale und betriebliche Integration bewertet. Die Exoskelette werden dafür durch das Projektteam bereitgestellt und gezielt im Rahmen eines Workshop-Formates mit Pflegekräften erprobt.

Projektplan


Das Projekt REX verläuft in mehreren Phasen, die in jeder Phase das bewusste pausieren, weitermachen oder den Neueinstieg ermöglichen.

☞ Phase 1

  • Innovationsnetzwerk visualisieren: Wir finden uns als Organisationen, die Interesse an der strukturierten Testung und Implementierung von Innovationen haben. Inhaltlich beginnen wir mit der gemeinsamen Testung von Exoskeletten haben. Das Netzwerk visualisieren wir auf der untenstehenden Landkarte (Kernphase: Oktober bis Dezember 2025).

Phase 2

  • Bedarfserhebung: In welchen Situationen möchten wir Exoskelette testen? In welchen Situationen kommen bestehende Hilfsmittel an ihre Grenzen? (Dezember 2025 -Februar 2026)
  • Rahmenbedingungen: Wir klären und vereinbaren, unter welchen Rahmenbedingungen wir gemeinsam ins Hands-On gehen können und möchten.

Phase 3

  • Hands-On Exoskelette: Wir testen Exoskelette in geschützter Umgebung und machen so gemeinsam erste Erfahrungen.
  • (Optional: Langzeittestung: Basierend auf konkreten ersten Erfahrungen streben wir die Langzeittestung in einem weiterführenden Projekt an.)

Exoskelette (exemplarisch)

Die Vielfalt - auch der Preisrange von Exoskeletten ist enorm. Über die Rückenentlastung hinaus können Exoskelette auch etwa die Entlastung beim gehen adressieren. Wir gehen davon aus, dass es zielführend ist, verschiedene Wirkprinzipien miteinander zu vergleichen.


Fälle/Bedarfslagen

An dieser Stelle sprechen wir über Situationen in der Pflege, in denen Massnahmen wie Patientenheber/Patientenlifter, Kinästhetik oder andere Ansätze nicht praktikabel umsetzbar sind: Wo brauchen wir neue Lösungen?



Informationen zum Projekt

Projektflyer (PDF)

Mitwirkende Organisationen und Projektkonsortium

8 Adressen

Projektförderung: Innovation Booster powered by Innosuisse