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Innovationszentrum zum Mitmachen (IzM)

Wie können wir mit wenig Aufwand sofortigen Nutzen schaffen?

Die Praxis ist nah an den Bedarfen - die Wissenschaft kann recherchieren und Wissen aufbereiten. Gemeinsam können wir Kosten senken und die Qualität für unsere Kunden verbessern.
  • Günstig: Weil wir Probleme bearbeiten, die viele betreffen, können wir uns diese Kosten teilen.
  • Qualität: Weil wir die Perspektive vieler einbinden, können wir die Qualität unserer Arbeit steigern.

Stand: 22.01.2025

Wer sind wir und was wollen wir?


Das Innovationszentrum zum Mitmachen (IzM) ist ein gemeinsame Institution eines starken Netzwerks. Wir möchten das "Aging in Place" und Prävention fördern. Dabei geht es auch darum, den Herausforderungen des Fachkräftemangels nachhaltig zu begegnen.

  • SimDeC der Ostschweizer Fachhochschule: Das SimDeC ist der physische Ort, an dem das IzM besucht werden kann und die Schnittstelle zur Wissenschaft.
  • WiQQi: WiQQi ist die digitale Infrastruktur, mit der wir kommunizieren (vertiefend: WiQQi-Broschüre).
  • Stiftung Wohnen + Bleiben: Die Stiftung Wohnen + Bleiben kümmert sich um den Netzwerkausbau und Rechnungsstellung.
  • Wir: Der Kern des IzM sind jedoch all die Organisationen, Gemeinden und Vereine, die das IzM zum Leben erwecken. Sie sind auf der folgenden Karte abgebildet.

Seit dem 15. November visualisieren wir all jene Innovatoren, die mit uns die Zukunft gestalten möchten.

Interesse? Tragen Sie sich auf der Karte ein! Bei Problemen: Anmeldung per E-Mail

Preise


Es gibt zahlreiche Gründe, trotz ernsthaftem Interesse am IzM nicht sofort mitmachen zu können. Dazu gehören:

  • Budgetierungs-Prozesse: Ausgaben für das IzM müssen erst durch einen Budgetierungs-Prozess.
  • Ungewissheiten: Ich möchte erst abwarten, wie es läuft und stosse dann dazu, wenn auch andere Mitmachen.

Für uns ist es wichtig, über diese Dinge zu sprechen und freuen uns, wenn die Liste an Hinderungsgründen wächst. Eine Massnahme, um Verzögerungen zu reduzieren und das Gemeinschaftsgefühl aufzuzeigen ist das Angebot, uns mit kleinen Beträgen Rückenwind zu geben. Die genauen Inhalte stimmen wir gerne bilateral ab. Unser Anliegen ist es, in kleinen Schritten Vertrauen nach innen und aussen zu entwickeln und sichtbar zu machen.

  • für 50 CHF können wir gerne ein beratendes Kurztelefonat anbieten.
  • für 150-300 CHF können wir gerne eine 1-2 stündige Führung durchs SimDeC anbieten.
  • für 500-1000 CHF können wir gerne über einen Vortrag/Workshop zum IzM anbieten.

Hinderungsgrund mailen (vorformuliert)


Das Blaue-Boxen-Paket wendet sich an Organisationen, die die kaum Beratungsaufwände haben - aber blaue Boxen mit Technik zum Anfassen bekommen möchten. Das Paket folgt dem Wunsch ehrenamtlicher Organisationen, einen niederschwelligen Einstig ins IzM zu bekommen.

  • Sie unterstützen das IzM mit 1000 CHF pro Jahr (ggf. anfallende Steuern sind bereits enthalten), mit denen Sie unsere Arbeit anteilig finanzieren.
  • Die Laufzeit beträgt initial 2 Jahre, und verlängert sich danach jeweils um 1 Jahr.
  • Eine Laufzeitverlängerung kann mit einer Kündigung bis 30. Juni des laufenden Jahres verhindert werden.

Das Marktanalysen-Paket ist der Kern des Innovationszentrums zum Mitmachen. Hier geht es darum, Marktanalysen an das IzM zu delegieren. Wir recherchieren nach Lösungsansätzen und Lösungen, bis wir gesättigtes Wissen haben. Das ist Grundlage für Beschaffungen, die letztlich in den Blauen Boxen mit Technik zum Anfassen und ausprobieren münden. Bisher haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, uns Produkte kostenneutral bemustern zu lassen. Falls das nicht möglich ist, müssen wir gemeinsam überlegen, ob wir Fördermöglichkeiten suchen - oder kurzfristig selbst in die Finanzierung gehen.

  • Sie unterstützen das IzM mit 2000 CHF pro Jahr (ggf. anfallende Steuern sind bereits enthalten), mit denen Sie unsere Arbeit anteilig finanzieren.
  • Die Laufzeit beträgt initial 2 Jahre, und verlängert sich danach jeweils um 1 Jahr.
  • Eine Laufzeitverlängerung kann mit einer Kündigung bis 30. Juni des laufenden Jahres verhindert werden.


Wir zeigen mit vielen kleinen Organisationen auf, dass wir bereit zur Kooperation sind. Städte und Gemeinden können unsere Ressourcen erhöhen und allparteiliche Innovation für ihre Bürgerinnen und Bürger fördern. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Konzeptionelle Eckpunkte

Das IzM-Logo
Das Logo des IzM ist eine Kurzfassung des Konzepts und beschreibt die den Dezentral-Zentralen Wissenskreislauf mitsamt dem Wissen zum Anfassen und Ausprobieren.

Dezentrale Anlaufstellen

  • Das magenta-farbene Kreissegment steht für die dezentralen Anlaufstellen im Quartier.
  • Das IzM arbeitet für und mit lokalen Akteuren in den Quartieren, die sich mit der Betreuung, Pflege und Beratung von Menschen und dem Thema Aging in Place beschäftigen.
  • So können die Probleme und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger dort gehört und gesehen werden, wo sie auftreten.

Zentrale Problembearbeitung

  • Das schwarze Kreissegment steht für das IzM - Dein Innovationszentrum zum Mitmachen.
  • Das IzM erstellt Recherchen zu verfügbaren Lösungen zu den Problemen und Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger.
  • Weil sich Probleme und Bedarfslagen aus vielen Quartieren im IzM bündeln, wird der Facettenreichtum der Probleme und Bedarfslagen sichtbar und kann systematisch in ein vertieftes Verständnis einfliessen.

Gemeinsamer Wissenskreislauf

  • Beide Kreissegmente zusammen bilden den Entwicklungskreislauf und den kontinuierlichen Dialog als Kernkonzept des IzM ab.
  • Das IzM arbeitet die Entscheidungsgrundlagen auf, die Entscheidungen werden jedoch von den dezentralen Akteuren gemeinsam mit der fallstiftenden Person gelöst.
  • In diesem Wechselspiel wird gemeinsam genau das Wissen entwickelt, das vor Ort auch angewendet wird. Das ermöglicht einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wissen zum Anfassen und Ausprobieren

  • Der Blaue Punkt steht für den pragmatischen, fassbaren Wissensaustausch.
  • Das IzM erstellt «Blaue Boxen» mit Technik zum Anfassen und Ausprobieren. Diese werden von Quartier zu Quartier gesendet.
  • Das Quartier wird dazu zu einem Treffpunkt, an dem sich die Bürgerinnen und Bürger sich untereinander austauschen und ihre Lebenserfahrung und Expertise einbringen können.

Akutelle Themen und nachhaltige Strukturen

  • Das Logo im Gesamten steht für den nachhaltigen und gemeinschaftlichen Ansatz des IzM.
  • Das IzM bearbeitet aktuelle Themen und stellt sie als «verzehrfertiges» Wissen den Quartieren zur Verfügung.
  • Mit diesem Ansatz werden drängende Problemlagen angesprochen:
    • Einsamkeit: Das gemeinsame Anfassen und Ausprobieren adressiert Menschen mit ihren Kompetenzen und im Wunsch, anderen zu helfen. So ermöglicht es soziale Teilhabe und hilft auch gegen Einsamkeit.
    • Zu späte Beratung: Das gemeinsame Anfassen und Ausprobieren schafft Raum für Randgespräche und persönliche Begegnung mit Beratenden. Das senkt die Hemmschwelle, Beratung aufzusuchen.
    • Sensibilisierung: Mit den «Blauen Boxen» kommen nicht nur technische Lösungen, sondern auch Fallgeschichten mit deren Problemlagen und Zielsetzungen ins Quartier. So wird für Probleme aber auch potenzielle Lösungen sensibilisiert.


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Blaue Boxen - Wissen zum Anfassen und Ausprobieren
Im Quartier treffen die Bürgerinnen und Bürger, die Lösungen in den Blauen Boxen und das Storytelling der Fallgeschichte aufeinander.
In diesem Aufeinandertreffen wird Lebenserfahrung freigesetzt. Diese Erfahrung können wir gemeinsam in entscheidungsleitende Kriterien übersetzen.

Fallgeschichte

Wir gehen vom konkreten Einzelfall aus. Dieser liefert uns eine Fallgeschichte, die uns hilft, konkret zu werden und Missverständnisse in den Griff zu bekommen.

  1. Praxisrelevanz: Die Fallgeschichte hilft uns, auf dem "Boden der Tatsachen" zu bleiben und uns nicht in Was-Wäre-Wenn-Fragen zu verlieren. Die Leitende Fragestellung ist immer: Was ist für die Fallgeschichte wichtig zu beachten?
  2. Kontext & Fairness: Der Kontext ist unserer Erfahrung nach der Bestimmende Faktor, der Einfluss auf die Bewertung einer Lösung nimmt. Den Kontext auszuweisen hilft uns, die Bewertung nachvollziehbar zu machen - aber auch fair zu gestalten. Denn wir wissen, dass sich die Bewertung einer Lösung in einem anderen Kontext ganz anders auszeichnen kann.
  3. Gemeinsamer Nenner: Ebenso ist die Fallgesichte der gemeinsame Nenner, der uns dabei hilft, mit einem gemeinsamen Bild Missverständnisse zu verhindern bzw. rascher aufzudecken.

Lösungen in den Blauen Boxen

Lösungen sind in WiQQi Optionen, die wir nutzen können, um ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Jede Lösung kommt in einer eigens angefertigten blauen Box. Die Aufgabe der Blauen Boxen ist:

  • Ordnung: Die Blauen Boxen unterstützen uns in der Logistik, weil sie uns erleichtern Ordnung zu halten und die Vollständigkeit einer Kiste zu überprüften.
  • Schnittstelle: Die Blauen Boxen sind für uns die Schnittstelle zwischen Digitaler und Analoger Welt. Über das Etikett mit QR-Code können wir zwischen der Lösung zum Anfassen und Ausprobieren und dem digitalen Zwilling der Lösung vermitteln.

Entscheidungsleitende Kriterien

Kriterien beschreiben sowohl die Bedarfslage (ist das Kriterium wichtig? Und falls ja: In welcher Ausprägung?) und gleichzeitig auch die Anforderungen an eine (technische) Lösung. WiQQi fördert die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung aus folgenden Gründen:

  • Dynamik: Kriterien sind langlebig - und bringen in Zeiten kurzer Innovationszyklen Stabilität in die Entscheidungsfindung.
  • Nachhaltigkeit: Begründete Entscheidungen lassen sich evaluieren - so können wir pragmatisch feststellen, ob eine Lösung die erwünschte Wirkung entfaltet hat.
  • Allparteilichkeit: Wenn wir kriterienorientiert beraten, haben wir eine transparente Möglichkeit, die hersteller- und produktneutrale Beratung umzusetzen, weil wir gemeinsam mit den Ratsuchenden Anforderungen formulieren - und nicht Produkte empfehlen.
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Nachhaltigkeit


Präventionspotenziale nutzen: Wir kümmern uns um das vermeintlich Kleine, das Alltägliche, weil wir Präventionspotenziale nuten möchten. Wir wissen dass in der frühzeitigen Beratung wichtige Präventionspotenziale liegen. Deshalb arbeiten wir nach dem Motto: "Alles, was im Alltag fotografiert oder gefilmt werden könnte, kann das IzM bearbeiten." Was alltäglich passiert oder genutzt wird, kann auch alltäglich evaluiert werden. Wir stellen also schneller und einfacher fest, ob die erwünschten Wirkung gegeben ist - und welche unerwünschten Effekte auftreten.

Beratung & Recherche: Aus den unten genannten Gründen setzen wir anfangs sehr stark auf die kompakte Beratung und rasche Recherche. Damit können wir unseren Partnern mit den Einstiegsbarrieren einen wesentlichen Kostenblock und Verzögerungsfaktor bei der Problemlösung nehmen - und damit einen Sofortnutzen geben.

Miteinander nachhaltig: Wir arbeiten miteinander. Das bedeutet für uns im Sinne der Nachhaltigkeit:

  • Vertrauen aufbauen: Das Wichtigste für unseren Kooperationsansatz ist Vertrauen. Deshalb arbeiten wir uns ganz bewusst mit kleinen Schritten nach vorn.
  • Gemeinsam feinschleifen: Wir haben die grundlegenden Strukturen und Prozesse in jahrelanger Vorausleistung aufgebaut. Jetzt geht es gemeinsam an den Feinschliff, der notwendig ist, damit eine Zusammenarbeit reibungslos verläuft.
  • Erwartungsmanagement: Wir wollen die Dienste des IzM sehr kostengünstig anbieten. Gerade am Anfang sind wir auf Verständnis dafür angewiesen, dass wir nicht alles gleichzeitig und sofort machen können. Anfangs können wir nur dafür werben, sich immer wieder bewusst zu machen, wie weit man mit den gleichen Mitteln ohne das IzM kommen würde. Wir müssen und möchten miteinander im vertrauensvollen Dialog stehen.
  • Fachkräfte: Wir müssen initial das gemeinsam finanzierte Personal einarbeiten, auch das wird uns limitieren. Wir erwarten auch eine hohe Fluktuation, weil die Kompetenzen, in denen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken auf dem Arbeitsmarkt dringend gesucht werden.

Uns ist es wichtig, gemeinsam zu arbeiten. Das bedeutet auch, dass wir den aktuellen Arbeitsstand immer wieder den lokalen Partnern und damit auch der fallstiftenden Person vorlegen. So stellen wir sicher, dass wir wirklich nah am Bedarf sind. Wir fokussieren immer auf den Punkt der gemeinsamen Entscheidungsfindung.

Diese notwendige Engstelle führt auch zu Verzögerungen, ermöglicht aber auch, dass wir Problemlagen systematisch und effizient abarbeiten.

Zur Jahresmitte ziehen wir gemeinsam Bilanz: Was was wollen wir beibehalten? Was wollen wir verändern? Wir werden gemeinsam festlegen, wie es mit dem Innovationszentrum zum Mitmachen weitergeht.

Prozesse

  • Wie gewünscht sende ich euch das das Problem und Ziel in einem Satz.
  • Tiptop, Danke. Wir haben die Lösungsansätze I, II und III recherchiert. Welcher trifft den Bedarf am besten?
  • Ich denke, wir sollten II weiter verfolgen.
  • Okay, da haben wir die Lösungen 1-5, 6-10 und 11-15. Was geht da in die richtige Richtung?
  • Ich würde gerne 7, 10 und 11 ausprobieren.
  • Prima. Wir haben die Hersteller angefragt
  • 7 und 10 kommen in 4 Wochen, für 11 müssten wir Budget organisieren
  • Dann bitte nur 7 und 10.
  • So. Wir haben jetzt unsere Blaue Box gefüllt. Wollt ihr zuerst testen oder lieber später?
  • Schickt sie erst mal an die anderen Standorte, wir bauen lieber auf die Erfahrung der anderen aus.

Recherche

Wissen - aber nachhaltig: Mit unserem iterativen Prozess machen wir weit mehr als die Recherche: Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam entscheidungsleitende Kriterien. Diese Kriterien sind der Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Sie beschreiben sowohl Bedarfe als auch technische Lösungen. Durch diese Orientierung am Bedarf machen wir kurze Innovationszyklen und hohe Dynamiken im Bereich der Technikentwicklung handhabbar.

  1. Sie sind im Kontakt mit Menschen, die Hilfe benötigen und geben uns einen Arbeitsauftrag.
  2. Wir recherchieren nach grundlegenden Lösungsansätzen.
  3. Sie schliessen Lösungsansätze aus, die wir bei Seite legen sollen und sagen uns, welchen Lösungsansatz wir weiterverfolgen sollen. So entwickeln wir gemeinsam Ausschlusskriterien.
  4. Wir vertiefen die Recherche und benennen Lösungen.
  5. Sie sagen uns, welche Lösungen wir näher ansehen sollen. Damit entwickeln wir gemeinsam Einschlusskriterien.
  6. Wir vervollständigen die Recherche um weitere Lösungen, bis wir gemeinsam den Bedarf gut genug verstehen. Sie haben eine Marktanalyse, die auf den Bedarf der Ausgangslage zugeschnitten ist.
  7. Sie entscheiden, ob wir gemeinsam ein Bürgerlabor - also Blaue Boxen entwickeln.


Bürgerlabor

Erfahrung - von uns, für uns: Das Bürgerlabor ist ein Sensibilisierungs-Instrument. Wir versenden ein vollständiges Veranstaltungs- oder Weiterbildungskonzept zum Anfassen und Ausprobieren. Wir erzählen eine reale Fallgeschichte und laden dazu ein, mit uns gemeinsam die Beratung abzuschliessen. So können wir über aktuelle technische Lösungen informieren ohne zu stigmatisieren. Gleichzeitig ist das Bürgerlabor ein Forschungsinstrument. Durch Anfassen und Ausprobieren werfen wir Fragen auf und bündeln Erfahrungen, die wir als entscheidungsleitend Kriterien in den Entscheidungsprozess einbetten.

  1. Wir fragen die Hersteller nach den Produkten an - und falls notwendig klären wir Möglichkeiten der Finanzierung.
  2. Wir erstellen ein Storytelling-Video, nehmen Sie mit Unboxing-Videos mit und erstellen ein Tutorial, wie die beschafften Lösungen anzuwenden sind. Dann packen wir alles in ein blaue Box.
  3. Wir testen unser Tutorial im SimDeC.
  4. Sie entscheiden, ob Sie die blaue Box zuerst anwenden möchten - oder ob wir zuerst das Wissen anderer aufnehmen.
  5. Wir senden die Boxen von Standort zu Standort und bündeln die Erfahrungen und Rückmeldungen. Wir haken beim Hersteller nach. So halten wir Ihnen allen den Rücken frei.

Beispiel Nachtlichtstudie

Nachtlichtstudie

Entscheidungsleitende Fragen

Schlafen & Licht - Entscheidungshilfe Nachtlicht
Für Nachtlichter im Schlafbereich leitet uns die Frage: welche Lichtverhältnisse brauche ich, um gut ein- und durchschlafen zu können.

Ich brauche es beim Einschlafen dunkel

  • beim Einschlafen darf das Licht nicht leuchten.

Ich möchte Licht beim Einschlafen

  • Ich brauche es taghell.
  • Was möchte ich beleuchten?
    • Den Fussboden vor dem Bett
    • den Weg zur Toilette
    • ...
  • Ich möchte auf ein Licht schauen, damit ich Orientierung im Raum habe.

Nach dem Einschlafen/beim Schlafen

  • Soll das Licht verändern und
    • einschalten
    • ausschalten
    • die Helligkeit verändern
    • die Lichtfarbe verändern
  • braucht sich nichts zu verändern
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Für die Steuerung des Nachtlichts leitet uns die Frage: Möchte ich Manuell steuern oder soll das Licht automatisiert gesteuert werden?

Erwünschte und unerwünschte Effekte

erwünschte Effekte unerwünschte Effekte
Manuelles Schalten
  1. Ich habe vollständige Kontrolle über die Lichtsteuerung (und kann z.B. kontrollieren wann und wie lange es leuchtet)
  1. Ich habe die vollständige Verantwortung über die Lichtsteuerung (und kann vergessen, es zu schalten)
Automatisiertes schalten
  1. Wenn die Automatisierung zu meinem situativen Bedarf passt, muss ich mich nicht um die Lichtsteuerung kümmern.
  1. In Situationen, in denen die Automatisierung nicht mehr stimmig ist, kann es sein, dass das Licht z.B. zu früh ausgeht oder zu lange leuchet.
Teilautomatisierung
  1. Für Szenarien, in denen die Automatisierung versagt, kann ich händisch eingreifen.
  1. Das "händische Eingreifen" muss auch händisch wieder beendet werden, damit die Steuerungsverantwortung wieder an die Automatisierung zurück übertragen wird.

Automatisiertes Schalten

  • Regelungen zur Steuerung
    • Zeitschaltung: Ich möchte, dass das Licht sich zu festgelegten Tageszeiten ein- bzw. ausschaltet.
    • Timer: Ich möchte, das sich das Licht nach einer bestimmten Dauer ein- bzw. ausschaltet.
    • Stromausfall/Netzfreischaltung: Ich möchte, dass das Licht bei Stromausfall bzw. Netzfreischaltung einschaltet.
  • Sensorik
    • Präsenzmelder: Ich möchte, dass sich das Licht ein bzw. ausschaltet, wenn ich mich in einem bestimmten Bereich aufhalte.
    • Bewegungsmelder: Ich möchte, dass sich das Licht ein bzw. ausschaltet, wenn ich mich durch einen bestimmten Bereich bzw. in einer bestimmten Richtung bewege.
    • Dämmerungssensorik: Ich möchte, dass sich das Licht ein- bzw. ausschaltet, wenn sich ein bestimmter Helligkeitswert über- bzw. unterschritten wird.

Manuelles Schalten

  • Am Gerät: Ich möchte das Licht direkt am Gerät ein- bzw. Ausschalten.
    • z.B. Durch ein- und Ausstecken, aus ökologischen Gründen.
  • Kabelfernbedienung: Ich möchte das Licht über eine Kabelfernbedienung ansteuern.
    • z.B. weil ich die Kabelfernbedienung nicht verlieren bzw. leichter finden als eine kabellose Fernbedienung.
    • z.B. weil ich mich nicht um Batterien kümmern möchte.
  • Funkfernbedienung: Ich möchte das Licht über eine Kabellose Fernbedienung ansteuern.
    • z.B. weil ich das Licht je nach Situation von verschiedenen Orten aus steuern möchte.

Technische Lösungsansätze

  • Bewegungssensoren
    • PIR: Bewegungen werden auf Basis von Wärmestrahlung erkannt. (richtungssensibel)
    • mmWave/Radar: Bewegung werden auf Basis von Elekromagnetischen Wellen erkannt. (kann auch Mauern durchdringen)
  • Fernbedienungen
    • Infrarot-Fernbedienung: Eine Sichtachse (teils mit Reflexion) zwischen Sender an der Fernbedienung und Empfänger ist erforderlich
    • Elektromagnetische-Fernbedienung: Das Licht wird über elektromagnetische Wellen z.B. auf Basis von Bluetooth, WLAN, Zigbee etc.) gesteuert.
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Die Position des Lichts und der Steuerung ist eine zentrale Schnittstelle zum Alltag. Sie bestimmt maßgeblich, ob wir überwiegend erwünschte oder unerwünschte Effekte wahrnehmen.

Beleuchtung

  • Welche Räume sollen beleuchtet werden?
    • Schlafzimmer
    • Flur
    • Toilette
    • ...
  • Was soll beleuchtet werden?
    • Bettvorplatz
    • Boden
    • Schalter
    • Griffe
    • Fluchtwege

Licht

  • Unerwünschte Effekte
    • Das Licht blendet.
    • Das Licht erzeugt Schlagschatten.
    • Das Licht erzeugt Glanzstellen.
  • Wo soll das Licht positioniert sein?
    • Decke
    • Wand
    • Boden
    • Treppe
    • Handlauf

Schalter

  • Wo soll der Schalter positioniert sein?
    • Am Bett
    • Am Nachtkästchen
    • Bei der Tür
    • ...

Sensoren

  • Welchen Bereichs sollen Sensoren erfassen?
  • Bei welchem Verhalten soll das Licht gesteuert werden?
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Ortsgebunden

  • Steckdosen
    • Steckdosen sind am passenden Ort.
    • Leitungen für neue Steckdosen können (einfach) gelegt werden.
  • Kabel
    • Kabel können geführt werden (z.B. ohne Stolperfallen zu erzeugen)
    • Wie lang müssen Kabel/Verlängerungen sein?

Ortsunabhängig

  • Energy Harvesting
    • Photovoltaik: "Solarzellen"
    • Floureszenz: Nachtleuchtende/Fluoreszierende Materialien
    • Genügt da Licht auch im Winter mit kurzen Tagen und langen Nächten?
  • wechselbare Batterien / Akku
    • Wer erkennt wie und wann einen Leerstand?
    • Wer wechselt die Batterien aus bzw. lädt den Akku?
    • Was wird zum Wechsel benötigt?
    • Wann wird ein Austauschakku geladen
    • Wo werden Austauschakkus/Batterien gelagert?
  • Fest verbaute Akkus/Batterien
    • Wie lange dauert das Laden?
    • Wie kann das Gerät während des Ladens betrieben werden?
    • Kann das Gerät über einen Mobilen Akku (z.B. Powerbank) geladen werden?
    • Wo wird das Ladegerät geladen?
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Alle Lösungen auf einen Blick: https://wiqqi.de/approach/nachtlichtstudie-2024/so...

Feedback/Fragen: Vorformulierte E-Mail

  • Detektionsbereich mit Klebeband einschränken
  • Orte für die Montage des eines Bewegungsmelders (Bett, Raumecke)
  • Helligkeit, Lichtfarben
  • Konfliktfelder
    • Strukturell
      • Belegt eine Lösung eine Steckdose?
      • Verkleinert eine Lösung den Raum/Bewegungsflächen?
    • Prozessual
      • Reinigung: Stört eine Lösung bei der Reinigung?
      • Administration/Wartung
        • Kann ich den Batteriewechsel selbst bewältigen
    • Ergebnissebene
      • Sozial: Fühlt sich eine/mehrere andre Personen gestört?

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Gemeinsam & auf Augenhöhe

Sie haben Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns, mit Ihnen in den Dialog zu treten. Wir sind bereit, über alles zu sprechen - nicht verhandelbar ist jedoch unser Ansatz, die Probleme unserer Zeit gemeinsam und auf Augenhöhe anzugehen.

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FAQs

Begriffsklärung: Bedarfe
In WiQQi sind Bedarfe durch eine Problem-Ziel-Ressourcen-Konstellation beschreiben. In diesem Kontext sind Bedarfe ein Mangel an Ressourcen:
Bedarf = Δ Ressourcen (benötigt - verfügbar)

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