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Publikationen vom und über das SimDeC

Publikationen vom SimDeC, IzM und WiQQi

Technik gemeinsam gestalten
Im Projekt SimDeC – kurz für Simulation im Bereich Dementia Care – arbeiten Forschende, Studierende, Betroffene und Angehörige gemeinsam daran, Wissen und Erfahrung in den Bereichen Demenz, Wohnen und Technik zu bündeln. Die Autoren stellen das Projekt des Kompetenzzentrums Demenz am Departement Gesundheit der Ostschweizer Fachhochschule im Folgenden vor.

zum Artikel (via BibliomedPflege)

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Der Einsatz von (technischen) Lösungen in der Pflege muss fachlich und ethisch reflektiert sowie begründet erfolgen. Notwendig ist hierzu die Transparenz zu adressierten Zielen, Problemen sowie der Reichweite und Grenzen von (technischen) Lösungen, die immer an die Lebenswelt von Menschen anschließen.

Zum Buchbeitrag

Zum Sammelband (online erstmals erschienen am 05.05.2021)

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Buchbeitrag zum IzM
Wir schauen zurück auf die ersten 10 Jahre Citizen-Science in WiQQi.
Und: Wir schauen auf die Zukunft.

Citizen Science in Technology Consulting—The Participatory Innovation Center as a Roadmap for the Caring Community

zum Buchbeitrag


Rückblick

Die Grundlegende Idee von WiQQi hat im Jahr 2015 erstmals den öffentlichen Diskurs erreicht. Im Jahr 2020 ist die WiQQi Datenbank (beta-Version) in den Dienst getreten.

WiQQi: Entstehung

Aktuelle Entwicklungen

  1. Relaunch Startseite
  2. WiQQi Hex-Beratungskarten
  3. WiQQi Print: Technik-Visitenkarten


Zentrale Meilensteine

  1. WiQQi beta - Fokus Datenmanagement
  2. WiQQi alpha - Fokus: Wissen teilen
  3. Grundlegende Kollaborationserkenntnisse für WiQQi werden im Projekt EXPERTISE 4.0, Bruderhausdiakonie (Reutlingen) gefestigt
  4. Grundlegende Erkenntnisse für WiQQi werden in der Konzeption und im Betrieb der ALADIEN-Musterwohnung, Evangelische Heimstiftung (Stuttgart) entwickelt.



Inspiration

Im Pflegealltag erlebte ich die Strukturierung der Dokumente nach der Logik des Qualitätsmanagements als ungenügend. Es entstand der Wunsch, die Dokumente so zu strukturieren, dass sie nach der Logik der Anwendenden strukturiert sind. Tätigkeiten, die eher den Charakter von Funktionspflege haben benötigen einen anderen Zugang zu Dokumenten (bzw. zur Ein- und Ausgabe von Daten) als Tätigkeiten, die eher bezugspflegerisch orientiert sind. In den Jahren 2005/2005 lieferte besonders das Buch Homo generosus wichtige Denkanstöße und Vokalbeln. Diese wurden im Studium auf akademischer Ebene ausgebaut - und im ehrenamtlichen Engagement in der Jugendarbeit und unter Blaulichteinfluss begleitend in praktische Erfahrung umgesetzt.

  1. Interviews: Interviews mit Beraterinnen und Beratern
  2. Ethische Reflexion: Annette Riedel, Sonja Lehmeyer (Hrsg.) (2016) Einführung von ethischen Fallbesprechungen: ein Konzept für die Pflegepraxis : ethisch begründetes Handeln praktizieren, stärken und absichern
  3. Visualisierung II: Information is Beautiful
  4. Citizen Science: Peter Finke (2014) Citizen Science : das unterschätzte Wissen der Laien
  5. Wissen teilen: Tor Nørretranders (2004) Homo generosus : warum wir Schönes lieben und Gutes tun.
  6. Systemarchetypen: Peter M. Senge (2018) Die fünfte Disziplin : Kunst und Praxis der lernenden Organisation
  7. Kriterienorientierung: Roger Fisher, William Ury, Bruce Patton (2018) Das Harvard-Konzept : Die unschlagbare Methode für beste Verhandlungsergebnisse
  8. Evidenz & Visualisierung: Florence Nightingale (1858) Diagram of the causes of mortality in the army in the East


Rückblick auf 10 Jahre WiQQi (2015-2025)
WiQQi ist eine Haltung und Kooperationskultur. Die zentrale Arbeit lag damit im unermüdlichen und stetigen Vertrauensaufbau.

The first follower is what transforms a lone nut into a leader. [...] as more people join in, it is less risky

Derek Sivers (2010)

Aktueller Stand

Die ersten Mitgliedsbeiträge zum IzM haben wir mit dem erscheinen des Buchbeitrags in Rechnung gestellt.

Innovationszentrum zum Mitmachen

Stand: 28.07.2025

Der IzM-Prozess
Ein neues Thema zu erschliessen, kostet Zeit: Wir entwickeln systematisch Wissen. Das bedeutet, dass wir immer schneller und immer besser werden, je mehr ähnliche Fälle wir bearbeitet haben. Das bedeutet auch, dass der erstmalige Bearbeitung auch langwierig sein kann.
Wir lösen das Problem gemeinsam: Beratende vor Ort übernehmen die Beziehungsarbeit - wir die Recherche.

Die Phasen der Beratung

1) Problem-Wahrnehmung

  • Du reichst das Problem bei uns ein ↦
    Du bekommst ein Problem mit und formulierst für uns 3 kurze Sätze. Diese Sätze sind unverkopft und am besten ganz spontan. Details treten in der ersten Rücksprache auf.
    1. Was ist das Problem?
    2. Was ist das Ziel?
    3. Weshalb ist es relevant, das Problem zu lösen oder das Ziel zu erreichen?
  • Wir fächern für Dich mögliche Lösungskonzepte auf ↩
    Wir melden uns telefonisch, sobald wir eine erste grobe Recherche gemacht haben. Damit wird uns klar, was Wir zum Fall noch nachfragen müssen. Das sind insbesondere Fragen zu den persönlichen Ressourcen und den Ressrourcen der Umwelt der ratsuchenden Person.
    • Wir legen einen Fall an.
    • Wir recherchiere nach verschiedenen Konzepten und Ansätzen für eine Problemlösung.

2) Grobe Lösungsrichtung festlegen

  • ↪ Du legst die Lösungsrichtung festlegen
    Du schaust unsere Ansätze mit der Ratsuchenden Person an. Und fragst nach, welche Konzepte für sie ungeeignet sind. Das "Nein" und die Begründung für die meisten Vorschläge wie auch das "Ja" für möglichst nur einen Lösungsansatz teilst Du uns mit.
    1. Welche Lösungsansätze sind ein NoGo? (Warum genau?)
    2. Welchen Lösungsansatz sollen wir fokussieren? (Warum genau?)
    3. Welche Fragen und Wünsche sind noch offen?
  • Wir erstellen eine Liste möglicher Lösungen ↩
    Falls wir noch keinen passenden Lösungsansatz gefunden haben, gehen wir nochmals in die Recherche nach weiteren Ansätzen. ⟳
    • Wir recherchieren nach Lösungen, die in der richtigen Richtung liegen.

3) Entscheidungsleitende Kriterien festlegen

  • ↪ Du teilst uns mit, welche Kriterien die Lösung erfüllen muss
    Mit Blick auf die Lösungen wird Dir und der Ratsuchenden Person sofort klar, was erwünscht ist, was nicht erwünscht ist oder wo noch fragen offen sind. Du teilst uns diese spontanen Reaktionen der ratsuchenden Person mit.
    1. Welche Eigenschaften der gezeigten Lösungen sind gut?
  • Wir erstellen eine Liste mit den ca. 3 bestmöglichen Lösungen ↩
    Wir verstehen den Fall jetzt noch besser und suchen nach passgenauen Lösungen.
    • Wir suchen nach Lösungen, die der Zielsetzung möglichst nahe kommen.
    • Wir erstellen leitende Fragen, die die Entscheidung vereinfachen.
    So erreichen wir gemeinsam das Ziel der fachlich und ethisch reflektierten, kriterienorientiert begründeten Entscheidung.

4) Beschaffung, Implementierung & Evaluation

Weil wir konsequent allparteilich Arbeiten (Hersteller- und Produktneutralität) dürfen wir nicht als Händler auftreten. Dennoch müssen wir auch die Beschaffung und Implementierung unterstützen. Daran arbeiten wir gemeinsam.

Wenn wir die Produkte nicht selbst in Händen halten können, fällte es uns auch schwer, die Implementierung zu begleiten. Mit unserer Erfahrung (fachliche & ethische Reflexion) können wir aber schon heute einen grundlegenden Beitrag zur Implementierung leisten.

Die ratsuchende Person oder deren Angehörige bekommt digital oder ausgedruckt die Zur Beschaffung notwendigen informationen.
  • Wir bauen ein Händlernetzwerk auf, das die Beschaffung erleichtert.
  • Wir greifen Fragen und Probleme bei der Implementierung auf, und suchen nach Lösungen
Evaluation ↩
Du fragst nach, ob das Problem zur Zufriedenheit gelöst oder das Ziel hinreichen erfüllt ist. und an welchen Stellen wir nacharbeiten müssen. Entwicklungsziel:
  • Wir unterstützen Dich mit handlungsleitenden Instrumenten.
  • Die Evaluation fällt uns leicht, weil wir eine kriterienorientierte Entscheidung getroffen haben.

Das Innovationszentrum zum Mitmachen (Überblick)
WIR sind eine Gemeinschaft von Menschen, die ihr Wissen teilen.
BÜNDELN bezieht sich auf die Kosten - aber auch auf das vorhandene Wissen.
WISSEN entsteht im Gegensatz zu Informationen durch Erfahrung und Verstehen.

Wir bündeln Wissen bringt für uns auf den Punkt: Wir reduzieren Wissens-Kosten und erhöhen die Wissens-Qualität.

Wir: Community + digitale Infrastruktur + Dienstleistung

Um die Kompetenzen der Community vor Ort vor Ort zu stärken, nutzen wir Digitalisierung und Dienstleistung.
Die Community umfasst für uns dabei all jene, die sich vor Ort, gemeinsam mit uns, für ein Aging in Place engagieren.
Die digitale Infrastruktur und Digitalisierung ermöglicht uns, kleinteiliges und damit "verzehrfertiges" Wissen in die Situation zu bringen.
Die Dienstleistung des IzM entlastet die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowohl im Umfang der Arbeit als auch durch geteilte Verantwortung.
  • Kleine Ursache - grosse Wirkung: Wir arbeiten an den oft unterschätzten Themen, die sich wiederholt eine gewaltige Hebelwirkung entfalten. Unsere Themen sind die scheinbar kleinen und alltäglichen Probleme und Bedarfe, des Alters oder chronischer Erkrankungen. Diese entfalten Wirkung, weil sie viele Menschen betreffen und täglich Einfluss auf das Leben haben.
  • Gemeinsam & digital - passgenaue Lösungen: Wir nutzen Digitalisierung, um passgenaue Lösungen zu finden. Denn bei aller Individualität und Komplexität wiederholen sich Bedarfslagen. Wir verstehen Digitalisierung als ein Instrument, mit dem wir die Komplexität der Beratung handhaben können und aus der Vielfalt möglicher Lösungen jene herausfiltern, die für den Bedarf ressourcenschonend decken.
  • Geteilte Kosten - gesteigerte Wirkung: Wir teilen uns die Kosten der Wissensentwicklung - und profitieren gemeinsam von der Wirkung. Die Dienstleistung des IzM erstellt gemeinsam eine Wissensbasis und teilt diese in der digitalen Infrastruktur. Die Community greift auf dieses Grundlagen zurück und ergänzt sie mit lokalem Wissen. Dies geschieht nacheinander statt parallel, so dass auf dem aktuellen Vorwissen aufgebaut werden kann und dieses stetig weiterentwickelt wird. So können Einstiegs-Fehler überwunden und Wirkung entfaltet werden.


Bündeln: geteilte Kosten + Perspektivenvielfalt → Synergien


Wir führen die geringen monetären Einzelbeiträge aller Partner des IzM und die inhaltliche Perspektivenvielfalt und Erfahrung aller Partner zusammen, um Wirkung zu entfalten und Aging in Place durch Technik zu ermöglichen.
Geteilte Kosten: Innovation bedeutet Entwicklung - und dazu gehören auch Fehlschläge und Irrwege. Das Innovationszentrum zum Mitnehmen nimmt Dir diese Aufwände ab. Wir teilen uns diese Kosten.
Perspektivenvielfalt: Im Gegenzug profitieren wir von unterschiedlichen Perspektiven und Fragestellungen, die ähnliche Bedarfslagen mit sich bringen. So müssen wir einen Grossteil der Fehler gar nicht erst machen, weil sie durch die Perspektivenvielfalt vorausgedacht wurden.
Synergien: Wenn wir uns die Fehlerkosten teilen und weniger Fehler machen, sparen wir uns nicht nur Geld. Für Menschen mit Einschränkungen des Alters oder chronischer Beeinträchtigungen geht es darum, schneller und mit weniger Frust und Enttäuschung Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Gemeinsam können wir uns aber auch immer wieder den Rücken stärken, wenn Probleme nicht gelöst werden können und Ziele weiter unerreicht bleiben.

  • 70% Dienstleistung: Dein Jahresbeitrag ermöglicht uns täglich nur wenige Minuten. Der Beitrag von Vielen schafft jedoch stunden- oder tageweiseweise Kapazitäten für die Dinge, die alltäglichen Bedarfe, die überall viele Menschen betreffen.
  • 30% Infrastruktur: Mit der digitalen Infrastruktur WiQQi nutzen wir die Dienstleistungszeiten mit maximaler Effizienz. Dazu strukturieren wir einerseits Anfragen - und andererseits die Ergebnisse so, dass wir immer wieder bestehendes Wissen anreichern und ausbauen. So bleiben wir aktuell. 30% Deines Jahresbeitrags investieren wir in den nachhaltigen Betrieb und die Weiterentwicklung von WiQQi.
  • 100% Synergie: Der Mehrwert des IzM liegt in der Strahlkraft, die sich aus der Zusammenarbeit ergibt. Wir reduzieren Fehlerkosten, in dem wir diese Kosten auf viele Schultern verteilen. Wir erhöhen den Tiefgang und den Nutzen des gemeinsam aufgebauten Wissens, indem wir die Perspektive aber auch die Erfahrung vieler gemeinsam bündeln. Im Verbund sind wir aber auch ein herausragendes Innovationsnetzwerk und Partner für Industrie, Forschung und Entwicklung.
  • 100% gemeinsam: Benötigen wir geringe Kosten oder hohe Geschwindigkeit und Schlagkraft? Auf dieser Frage beruht die Preisgestaltung des IzM, die wir nach einem Jahr des Betriebs gemeinsam diskutieren und festlegen.


Wissen: Sensibilisieren + verzehrfertiges Wissen → Impact


Das Innovationszentrum zum Mitmachen beteiligt die Bürgerinnen und Bürger als Expertinnen und Experten in eigener Sache in den Beratungsprozess. Dabei vermischt sich das Einbringen von Erfahrung mit dem Aufwerfen von Fragen hin zu einem Miteinander auf Augenhöhe. So können technische Lösungen Wirkung entfalten, weil zunächst für Bedarfe und Lösungen sensibilisiert wurde und darauf aufbauend Erfahrungswissen gebündelt wurde, das vor Fehlern schützt.

  • Sensibilisieren: Wir sensibilisieren für Bedarfe und Lösungen und ermöglichen so frühzeitige Beratung. Wir erzählen Erfolgsgeschichten, die das Leben schreibt. Das schenkt Mut und Zuversicht und bleibt im Gedächtnis.
  • Erfahrung bündeln: Wir tragen die Erfahrung vieler zusammen. So schützen wir uns vor Fehlentscheidungen. Mit unseren Blauen Boxen bringen wir Technik zum Anfassen und Ausprobieren ins Quartier. Wenn die Technik auf dem Tisch steht und verglichen werden kann, finden eigene Erfahrungen leicht Anschluss und können so gebündelt werden.
  • Lokale Kompetenz: Das IzM stärkt die lokal beratenden durch telefonische Kurzberatung und das systematische Aufarbeiten gemeinsam priorisierter Themen.
  • Verzehrfertiges Wissen: Wir schaffen gemeinsam die Wissensbestände, die es der lokalen Beratung erlauben, eine gemeinsame, fachlich und ethisch Reflektierte Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik zu treffen.



Das IzM ist die Vision, die sowohl das SimDeC am Departement Gesundheit der OST (Ostschweizer Fachhochschule) und WiQQi antreibt.
Möglich ist das IzM aber nur durch eine starke Community, die diese Vision trägt.

Das Innovationszentrum zum Mitmachen (IzM) ist ein gemeinsame Institution eines starken Netzwerks. Wir möchten das "Aging in Place" und Prävention fördern. Dabei geht es auch darum, den Herausforderungen des Fachkräftemangels nachhaltig zu begegnen.

  • SimDeC der Ostschweizer Fachhochschule: Das SimDeC ist der physische Ort am Departement Gesundheit der OST, an dem das IzM besucht werden kann und die Schnittstelle zur Wissenschaft.
  • WiQQi: WiQQi ist die digitale Infrastruktur, mit der wir kommunizieren (vertiefend: WiQQi-Broschüre).
  • Wir: Der Kern des IzM sind jedoch all die Organisationen, Gemeinden und Vereine, die das IzM zum Leben erwecken. Sie sind auf der folgenden Karte abgebildet.

4 Adressen

Seit dem 22.02.2026 stellen wir die Mitglieder des IzM auf der Karte dar.

Publikationshinweis: Huber, Huber & Rester (2026) Citizen Science in Technology Consulting—The Participatory Innovation Center as a Roadmap for the Caring Community (22.02.2026)

Vorformulierter Kontakt und Anmeldung per E-Mail

Projekte

Das IzM hat sich aus zahlreichen Projekten heraus entwickelt, bis es im Jahr 2026 in Betrieb gegangen ist. Im Verbund sind wir aktiver Innovationstreiber und attraktiver Projektpartner.

Preise

Das IzM Beratungs-Paket: 2000 CHF pro Jahr (zzgl. MwSt.)
Das Beratungspaket bietet die Möglichkeit, niederschwellig auf die umfassende Erfahrung im IzM zurückzugreifen. Als Hilfe zur Selbsthilfe beseitigt das Beratungspaket Einstiegsbarrieren und eröffnet die Möglichkeit zur Vernetzung

Hintergrund

Bedarfslagen der Beratung wiederholen sich trotz aller Komplexität und Individualität des Einzelfalls. Mit dem Innovationszentrum zum Mitmachen tragen wir unsere Erfahrungen zusammen, damit wir einerseits nicht jeden Fehler selbst machen müssen und andererseits unser gemeinsames Wissen aktuell halten und stetig weiterentwickeln. Perspektivisch ergibt sich aus Synergien die Möglichkeit, Marktanalysen durchzuführen.

Marktanalysen & Beschaffungen (nur bei hinreichenden Synergien)

Die Marktanalysen ist der Kern des Innovationszentrums zum Mitmachen. Hier geht es darum, Marktanalysen an das IzM zu delegieren. Wir recherchieren nach Lösungsansätzen und Lösungen, bis wir gesättigtes Wissen haben. Das ist Grundlage für Beschaffungen, die letztlich in den Blauen Boxen mit Technik zum Anfassen und ausprobieren münden. Bisher haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, uns Produkte kostenneutral bemustern zu lassen. Falls das nicht möglich ist, müssen wir gemeinsam überlegen, ob wir Fördermöglichkeiten suchen - oder kurzfristig selbst in die Finanzierung gehen.

Limitation

Das IzM bearbeitet nur Probleme und Bedarfslagen, die so häufig auftreten, dass sie gefilmt oder fotografiert werden könnten. Nur so können wir die Wirksamkeit der Lösungen evaluieren. Die vom IzM angestrebten Synergien ergeben sich aus ähnlichen Fallkonstellationen und gemeinsamer Finanzierung.

  • Das bedeutet dass bei wenigen Teilnehmenden und heterogenen Fallkonstellationen der Nutzen des IzM für die einzelnen Partnern darin liegt, dass Hilfe zur Selbsthilfe die organisationsinternen Kosten reduziert.
  • Solange die Kommunikations- und Kollaborations-Kultur nicht entwickelt ist, gibt es Ineffizienzen in der Zusammenarbeit. Um diese Lücke kostengünstig zu überwinden haben wir die Initiale Laufzeit auf 2 Jahre festgelegt.
  • Gemeinsam geschaffene Mehrwerte treten dann auf wenn die Kommunikations- und Kollaborationskultur entwickelt ist und gemeinsame Interessen verfolgt werden. Diese Mehrwerte wachsen dann mit der Zahl der Teilnehmenden Partner.

Leistung & Mehrwert

  • Sie können die Expertise des SimDeC im Umfang von etwa 45 Minuten pro Monat (8.5h pro Jahr / 10 Minuten pro Woche) nutzen.
  • Diese Zeit können wir gemeinsam effizient nutzen, in dem Sie uns in je einem Satz das Problem, die Zielsetzung und die Relevanz schriftlich zukommen lassen. Wo rechtlich und moralisch keine Einwände dagegen sprechen bewährt sich zudem die Kommunikation über Fotos und Videos. So können wir effizient auf bestehende Erfahrung zurückgreifen
  • Diese Beratung orientiert sich an der Praxis. Das bedeutet:
      • Niederschwelligkeit: Der gemeinsam vereinbarte, geübte und strukturierte Prozess der Kommunikation ermöglicht die unkomplizierte und einfache Anfrage des IzM. Wir rufen möglichst direkt zurück oder vereinbaren einen raschen Telefontermin für die Klärung von Restfragen.
      • Kostenreduktion: Die Soforthilfe mit der Expertise des IzM reduziert die Kosten der Organisationinternen Problemlösung durch das Wiederholen von Fehlern und Initiale Aufwände beim erschliessen neuer Themengebiete.
      • Externere Blick: der Externe Blick des IzM unterstützt bei der Problemlösung, weil ein anderes Vorverständnis in die Situation gebracht wird.

Verpflichtungen

  • Sie unterstützen das IzM mit 2000 CHF pro Jahr (zzgl. MwSt.), mit denen Sie unsere Arbeit anteilig finanzieren.
  • Die Laufzeit beträgt initial 2 Jahre, und verlängert sich danach jeweils um 1 Jahr.
  • Eine Laufzeitverlängerung kann mit einer Kündigung bis 30. Juni des laufenden Jahres verhindert werden.

Empfehlungen

  • Klein & Häufig: Beginnen Sie in der Zusammenarbeiten mit Dingen, die klein aber häufig sind. Hier haben Sie die grösste Erfahrung und Mehrwerte.
  • Projekte: Für die Bearbeitung von grösseren Themenbereichen ist es hilfreich, wenn wir gemeinsame Projekte andenken.

Politische Organisationseinheiten mit Pflichten in der Daseinsvorsage profitieren in erheblichem Ausmass von frühzeitiger Beratung. Deshalb besteht ein Eigeninteresse das IzM in individuellem Ausmass zu fördern.

Wir zeigen mit vielen kleinen Organisationen auf, dass wir bereit zur Kooperation sind. Städte und Gemeinden können unsere Ressourcen erhöhen und allparteiliche Innovation für ihre Bürgerinnen und Bürger fördern. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Konzeptionelle Eckpunkte

Das IzM-Logo
Das Logo des IzM ist eine Kurzfassung des Konzepts und beschreibt die den Dezentral-Zentralen Wissenskreislauf mitsamt dem Wissen zum Anfassen und Ausprobieren.

Dezentrale Anlaufstellen

  • Das magenta-farbene Kreissegment steht für die dezentralen Anlaufstellen im Quartier.
  • Das IzM arbeitet für und mit lokalen Akteuren in den Quartieren, die sich mit der Betreuung, Pflege und Beratung von Menschen und dem Thema Aging in Place beschäftigen.
  • So können die Probleme und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger dort gehört und gesehen werden, wo sie auftreten.

Zentrale Problembearbeitung

  • Das schwarze Kreissegment steht für das IzM - Dein Innovationszentrum zum Mitmachen.
  • Das IzM erstellt Recherchen zu verfügbaren Lösungen zu den Problemen und Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger.
  • Weil sich Probleme und Bedarfslagen aus vielen Quartieren im IzM bündeln, wird der Facettenreichtum der Probleme und Bedarfslagen sichtbar und kann systematisch in ein vertieftes Verständnis einfliessen.

Gemeinsamer Wissenskreislauf

  • Beide Kreissegmente zusammen bilden den Entwicklungskreislauf und den kontinuierlichen Dialog als Kernkonzept des IzM ab.
  • Das IzM arbeitet die Entscheidungsgrundlagen auf, die Entscheidungen werden jedoch von den dezentralen Akteuren gemeinsam mit der fallstiftenden Person gelöst.
  • In diesem Wechselspiel wird gemeinsam genau das Wissen entwickelt, das vor Ort auch angewendet wird. Das ermöglicht einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wissen zum Anfassen und Ausprobieren

  • Der Blaue Punkt steht für den pragmatischen, fassbaren Wissensaustausch.
  • Das IzM erstellt «Blaue Boxen» mit Technik zum Anfassen und Ausprobieren. Diese werden von Quartier zu Quartier gesendet.
  • Das Quartier wird dazu zu einem Treffpunkt, an dem sich die Bürgerinnen und Bürger sich untereinander austauschen und ihre Lebenserfahrung und Expertise einbringen können.

Akutelle Themen und nachhaltige Strukturen

  • Das Logo im Gesamten steht für den nachhaltigen und gemeinschaftlichen Ansatz des IzM.
  • Das IzM bearbeitet aktuelle Themen und stellt sie als «verzehrfertiges» Wissen den Quartieren zur Verfügung.
  • Mit diesem Ansatz werden drängende Problemlagen angesprochen:
    • Einsamkeit: Das gemeinsame Anfassen und Ausprobieren adressiert Menschen mit ihren Kompetenzen und im Wunsch, anderen zu helfen. So ermöglicht es soziale Teilhabe und hilft auch gegen Einsamkeit.
    • Zu späte Beratung: Das gemeinsame Anfassen und Ausprobieren schafft Raum für Randgespräche und persönliche Begegnung mit Beratenden. Das senkt die Hemmschwelle, Beratung aufzusuchen.
    • Sensibilisierung: Mit den «Blauen Boxen» kommen nicht nur technische Lösungen, sondern auch Fallgeschichten mit deren Problemlagen und Zielsetzungen ins Quartier. So wird für Probleme aber auch potenzielle Lösungen sensibilisiert.


Blaue Boxen - Wissen zum Anfassen und Ausprobieren
Im Quartier treffen die Bürgerinnen und Bürger, die Lösungen in den Blauen Boxen und das Storytelling der Fallgeschichte aufeinander.
In diesem Aufeinandertreffen wird Lebenserfahrung freigesetzt. Diese Erfahrung können wir gemeinsam in entscheidungsleitende Kriterien übersetzen.

Fallgeschichte

Wir gehen vom konkreten Einzelfall aus. Dieser liefert uns eine Fallgeschichte, die uns hilft, konkret zu werden und Missverständnisse in den Griff zu bekommen.

  1. Praxisrelevanz: Die Fallgeschichte hilft uns, auf dem "Boden der Tatsachen" zu bleiben und uns nicht in Was-Wäre-Wenn-Fragen zu verlieren. Die Leitende Fragestellung ist immer: Was ist für die Fallgeschichte wichtig zu beachten?
  2. Kontext & Fairness: Der Kontext ist unserer Erfahrung nach der Bestimmende Faktor, der Einfluss auf die Bewertung einer Lösung nimmt. Den Kontext auszuweisen hilft uns, die Bewertung nachvollziehbar zu machen - aber auch fair zu gestalten. Denn wir wissen, dass sich die Bewertung einer Lösung in einem anderen Kontext ganz anders auszeichnen kann.
  3. Gemeinsamer Nenner: Ebenso ist die Fallgesichte der gemeinsame Nenner, der uns dabei hilft, mit einem gemeinsamen Bild Missverständnisse zu verhindern bzw. rascher aufzudecken.

Lösungen in den Blauen Boxen

Lösungen sind in WiQQi Optionen, die wir nutzen können, um ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Jede Lösung kommt in einer eigens angefertigten blauen Box. Die Aufgabe der Blauen Boxen ist:

  • Ordnung: Die Blauen Boxen unterstützen uns in der Logistik, weil sie uns erleichtern Ordnung zu halten und die Vollständigkeit einer Kiste zu überprüften.
  • Schnittstelle: Die Blauen Boxen sind für uns die Schnittstelle zwischen Digitaler und Analoger Welt. Über das Etikett mit QR-Code können wir zwischen der Lösung zum Anfassen und Ausprobieren und dem digitalen Zwilling der Lösung vermitteln.

Entscheidungsleitende Kriterien

Kriterien beschreiben sowohl die Bedarfslage (ist das Kriterium wichtig? Und falls ja: In welcher Ausprägung?) und gleichzeitig auch die Anforderungen an eine (technische) Lösung. WiQQi fördert die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung aus folgenden Gründen:

  • Dynamik: Kriterien sind langlebig - und bringen in Zeiten kurzer Innovationszyklen Stabilität in die Entscheidungsfindung.
  • Nachhaltigkeit: Begründete Entscheidungen lassen sich evaluieren - so können wir pragmatisch feststellen, ob eine Lösung die erwünschte Wirkung entfaltet hat.
  • Allparteilichkeit: Wenn wir kriterienorientiert beraten, haben wir eine transparente Möglichkeit, die hersteller- und produktneutrale Beratung umzusetzen, weil wir gemeinsam mit den Ratsuchenden Anforderungen formulieren - und nicht Produkte empfehlen.


FAQs

Begriffsklärung: Bedarfe
In WiQQi sind Bedarfe durch eine Problem-Ziel-Ressourcen-Konstellation beschreiben. In diesem Kontext sind Bedarfe ein Mangel an Ressourcen:
Bedarf = Δ Ressourcen (benötigt - verfügbar)

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Publikationen über das SimDeC

Das SimDeC der OST und die das AAL-Living lab der Hochschule Kempten bauen die Zusammenarbeit weiter aus.

Zum Beitrag auf hs-kempten.de

Interessensgruppe (IG) Alter Bruggen&Haggen: Besuch im SimDeC
Die IG-Alter beschreibt, wie sie das SimDeC wahrgenommen hat.

Zum Magazin Nr. 250: Üsers Dorf Brogge-Hogge

Wir sprechen über das Innovationszentrum zum Mitmachen und 3D-Druck.

Zur Fach-AG

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Rankler Seniorenbeirat auf Exkursion in St. Gallen
Der Rankweiler Seniorenbeirat hat am 17.11.2023 das SimDeC besucht.

Zum Artikel

SimDeC - Wohnlabor für Aging in Place und Technik
Film über das SimDeC im Rahmen der "Wo Wissen wirkt"-Kampagne

Zur Kampagnen-Seite

TVO | 25.08.2023 | Trotz Beeinträchtigung selbständig sein
Wir durften die Keynote beitragen und einen Workshop gestalten.

Kochen, Treppen steigen oder ein Buch lesen – für Menschen mit einer Beeinträchtigung sind alltägliche Dinge immer noch eine grosse Herausforderung. Die UNO- Behindertenrechtskonvention verfolgt das Ziel, dass solche Menschen ihren selbstbestimmt bewältigen können. Dazu gab es an der Rorschacher Fachtagung einen Austausch – auch wurden neue Hilf-Gadgets wurden präsentiert.

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St Gallen Health | 16.08.2023 | SimDeC - ein Ort der Begegnung in St. Gallen
Was können Sturzerkennugssysteme? Wie kann ich per Sprache Hilfe rufen? Wie bekomme ich die Flasche oder das Gurkenglas geöffnet? Wie kann ich ohne Schmerzen die Augentropfen anwenden oder Pfeffer mahlen? Diese und weitere Fragen werden im SimDeC aufgeworfen, diesem einzigartigen Wohnlabor in der Innenstadt von St.Gallen

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TVO | 10.08.2023 | Selbstbestimmter Leben – St.Galler Forscher tüftelt an Alltagshilfen für Personen mit Einschränkungen
Das Interview entstand im Anschluss an den Bericht "Zu Hause alt werden".

Josef Huber ist ein Forscher der Fachhochschule Ost und will eingeschränkten oder älteren Menschen zu einem möglichst selbstbestimmten Leben verhelfen. Etwa einem Blinden, der gerne Zigarren raucht, diese aber nicht mehr zuschneiden kann.

Zum Beitrag Öffnungszeiten

Präzisierung: Die Finanzierung über mehrere Organisationen bezieht sich auf das Innovationszentrum zum Mitmachen. Interessierte Stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Altersverantwortliche, Gemeinden und Wohnungseigentümer melden sich gerne über die Kontaktseite:

Kontakt fürs Mitmachen & Mitgestalten aufnehmen


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Nora Lüthi | 20.04.2023 | Zu Hause alt werden
Blaue Kisten & Kollaboration ergänzen "angewandte Forschung" durch "forschende Anwendung"

Möglichst lange und selbstbestimmt zu Hause wohnen – dies ist der Wunsch vieler Schweizerinnen und Schweizer. Angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels ist dies gegenwärtig auch ein Ziel der Schweizer Alterspolitik. Das innovative Wohnlabor «SimDeC» der OST – Ostschweizer Fachhochschule liefert mit einem partizipativen Ansatz Erkenntnisse und Impulse für den Einsatz von Technik, die Menschen das Älterwerden in den eigenen vier Wänden ermöglichen kann.


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Seniore-Zytig des VS-SGARAI | 01-2023 | Partnerschaft
Der Verband für Seniorenfragen SG-ARAI erläutert die Zusammenarbeit mit dem SimDeC, WiQQi und der Stiftung Wohnen + Bleiben.
  • Die Stiftung zu Gast bei der Hauptversammlung (S. 2)
  • Die Partnerschaft (S. 4)
  • Portrait der Stiftung (S. 5-6)

Zur Seniore-Zytig 01-2023

Carmen Frei via TVO | 30.09.2022 | Wohnen im Alter
Maria Kaiser (Präsidentin Verband für Seniorenfragen St. Gallen-Appenzell) und Josef Huber (Dozent, Ost, Verantwortlicher SimDeC) im Interview.

Die Menschen werden immer älter und älter, die Lebenserwartung steigt. Forscher der Osterschweizer Fachhochschule OST testen deshalb zurzeit in einer Wohnung verschiedene technische Hilfsmittel, um Menschen im Alter selbstständiger leben zu lassen.

Zum Beitrag Stiftung Wohnen + Bleiben

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Selina Etter via SRF Regionaljournal Ostschweiz |14-18.09.2022|
Das Interview entstand im Rahmen der AGE-INT Roadshow.

Ein Roboter der Essen serviert, das ist eine hochtechnologisierte Ideen fürs Alter. Es geht häufig aber auch um einfache Lösungen. Eine Notrufuhr darf schön aussehen, Besteck mit einem roten Kleber sehen Demente besser, dies Beispiele wie sie die Forschung der FH Ost in einer Testwohnung vorstellt.


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Durchblick | 05.05.2022 | Demenz – trifft es uns alle irgendwann?

Kapitelmarken:

  • Wie fühlt sich Demenz an? Ein Virtueller Selbstversuch
  • Begegnung mit einer Alzheimer-Patientin
  • Löcher im Einkaufsnetz: Was passiert im Gehirn?
  • Können wir Demenz bald heilen?
  • Komplizierte Technologien und Stigmatisierung
  • Warum wir Demenzerkrankte ernst nehmen müssen

Zum Podcast

Beat Steiger via Seniorweb |09.03.2022| Zu Besuch im SimDeC St. Gallen
SimDeC ist die Abkürzung von Simulation im Bereich Dementia Care und bezeichnet eine Wohnung, in welcher eine Vielzahl von technischen Geräten vorhanden sind, wodurch der Alltag von Menschen mit Demenz erleichtert werden kann.

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Daniel Last via Alzheimer.ch |01.11.2021 | Eine (fast) völlig normale Werkstatt
Die Forschung über Personen mit Demenz ist schwierig und scheint ein Tabuthema zu sein. Doch ist es nicht genau dann eine Stigmatisierung, wenn man diese grosse Gruppe an betroffenen Menschen aus der Forschung ausschliesst?

Zum Artikel

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Events

Haftungsfragen in der Telemedizin
Einsatz modernster Technik für medizinische Diagnostik und die Betreuung in der Pflege

Zur Veranstaltungsseite

Programm:

09:00-09:05

Begrüssung durch die Tagungsleitung

Dr. Iris Herzog-Zwitter

09:05-09:40
Referat

Technik im Kontext von Pflege und Aging in Place

  • Technikbegriff: Weshalb führt der Begriff der Technik immer zu Missverständnissen?
  • Qualitäten: Weshalb es keine per se «gute» oder «schlechte» Technik geben kann.
  • Voraussetzungen für die Telemedizin: Was wir vom Thermometer und dem PET-Flaschenöffner lernen können

Josef Huber

09:40-10:15
Referat

Telemedizin in der Schweiz: Eine Entwicklung zwischen medizinischem Fortschritt und regulatorischen Unsicherheiten

Ciro Papini

10:15-11:00

Stolpersteine in der täglichen Praxis und juristische Überlegungen

Dr. med. Silke Schmitt Oggier und Dr. Iris Herzog-Zwitter

11:00 - 11:15 Pause
11:15-12:00
Referat

Telemedizin – die datenschutzrechtlichen Aspekte

  • Datenschutzrechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen der Telemedizin
  • Die ärztliche Schweigepflicht und die Rechte der Patientinnen und Patienten
  • Technische und organisatorische Massnahmen beim Beizug von Dienstleistern

Dr. Bruno Baeriswyl

12:00-12:40
Referat

Rechtliche Verantwortlichkeiten beim Einsatz von Medizinprodukten in der Telemedizin

Prof. Dr. Hardy Landolt

12:40 - 13:00 Diskussion/ Fragerunde
Weiterlesen

DigitalPakt Alter - Fachtagung im Alter zu Hause
Wir sind mit WiQQi im Rahmenprogramm präsent.

Zur Veranstaltungswebsite


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Tagung

An der fünften Tagung der «kooperation alter» liegt der Schwerpunkt beim Thema «Integrierte Angebotsplanung im Alter» im Kanton St.Gallen. Anhand von Referaten, Kurzinputs und Praxisbeispielen werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie Angebote im Alter gemeinsam koordiniert werden können und Gelegenheit geboten, sich zur integrierten Angebotsgestaltung auszutauschen.

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Tag der offenen Tür Haus Vorderdorf
Wir waren mit dem SimDeC als Popup-Labor

Gemeinsam mit dem Haus Vorderdorf haben wir für den Tag der offenen Tür ein Pop-Up Wohnlabor und ein Kino eingerichtet. Im Wohnlabor wurde das Thema «Künstliche Intelligenz» am Beispiel von Sturzerkennungssystemen, Sprachnotruf und einem Roboter diskutiert. Darüber hinaus wurden zahlreiche alltägliche und auch spezielle technische Lösungen vorgestellt – vom Nachtlicht über Flaschenöffner bis hin zum Essroboter.

Einen Ausflug ins SimDeC konnten die Gäste nicht nur über eine Virtual-Reality-Brille machen – sondern auch über 360°-Rundgänge im Kino. Dort gab es ausserdem den Film «Uninvited Guests» zu sehen, der «smarte» Technisch künstlerisch mit Witz reflektiert.

Zum nachschlagen haben wir den Raum mit einem eigenen 360°-Rundgang festgehalten (der auch auf der Website des Haus Vorderdorf zu finden ist:


Weitere 360°-Rundgänge

Kino: Uninvided Guests


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Fachtagung: Was braucht der Mensch?
Wir sind für die Keynote/Einstiegsreferat geladen und beteiligen uns bei den Workshops.

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Nationale Demenz-Konferenz
Wir sind als SimDeC, Stiftung Wohnen + Bleiben und Pflegewissenschaft zur Podiumsdiskussion der Alzheimer Schweiz geladen.

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Rückblick

Den Abschluss machte eine Podiumsdiskussion, thematisch eingeführt durch ein Referat zur Auswirkung der Kontexte in Pflegeinstitutionen auf die Lebensqualität von Alzheimerpatientinnen und -patienten. Es diskutierten Vertretenden der stationären und ambulanten Pflege sowie Experten für Wohnen und technische Hilfsmittel bei Demenz über die Vor- und Nachteile von privaten und institutionellen Wohnformen und die Frage, wie sich diese Wohnformen auf die Autonomie und Lebensqualität von Erkrankten und ihre Angehörigen auswirken.

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51. Hauptversammlung 2023 VS-SGARAI
Die Stiftung Wohnen & Bleiben, das SimDeC und WiQQi stellen sich vor.

Zum Bericht des Verbands für SeniorenfragenZum Bericht im Rorschacher Echo

SimDeC in a Box

Wir nehmen Lösungen aus diesen Lösungsansätzen mit auf Tour, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Webinar: Klüger am Abend

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Einblick ins SimDeC

360°-Rundgang durchs SimDeC weitere Rundgänge


Über diese Lösungen haben wir gesprochen



Über diese Fälle haben wir gesprochen

Besteck erkennen
Durch eine kognitive Veränderung muss das Besteck aktiv auf dem Tisch gesucht werden.

Giveaway: Flaschenöffner für Schraubdeckelverschlüsse
Gesucht ist ein Giveaway für einen Akteur aus der Pflege.

Rauchmelder
Gesucht ist ein Rauchmelder, der [1] per Fernbedienung stummgeschaltet werden kann, um Stürzen vorzubeugen.
Im Normalbetrieb darf [2] keine LED leuchten oder blinken, um den gesunden Schlaf zu erhalten. Bei der Energieversorgung wird eine [3] fest verbaute Batterie bevorzugt, um die Wartung zu erleichtern. [4] Die Option auf eine visuelle und haptische Signalisation ist gewünscht.

Herdabschaltung: Küchenbrand
Ein Wohnungseigentümer fragt nach einem Brandereignis, wie er künftigen schaden vermeiden kann.

Herdabschaltung - Gasherd
Nachdem Essen so sehr in den Topf eingebrannt ist, so dass dieser weggeworfen werden musste, der Wasserkessel wiederholt trockengelaufen ist und Papier in der Nähe des Gasherdes war, möchten Angehörige die Sorge vor einem Küchenbrand reduzieren.


Darüber haben wir im Fragenteil gesprochen

Je früher ein Brand oder dessen Entstehung oder Anbahnung erkannt wird, desto besser kann Feuer vermieden oder das Schadensausmass gering gehalten werden.

Suchbegriffe


Mitmachen

Sprachnotruf

Sprachaufnahmen

Bitte nehmen Sie die angegeben Texte auf.
Hinweis: [pause] wird nicht gesprochen, an dieser Stelle bitten wir Sie, eine kurze Sprechpause zumachen.
Sara ist ein Name.

Tippen/Klicken Sie zur Aufnahme auf das Mikrofon. Zum Beenden der Aufnahme tippen/klicken Sie nochmals.

Tippen/Klicken Sie zur Aufnahme auf das Mikrofon. Zum Beenden der Aufnahme tippen/klicken Sie nochmals.

Tippen/Klicken Sie zur Aufnahme auf das Mikrofon. Zum Beenden der Aufnahme tippen/klicken Sie nochmals.

 

Bitte nehmen Sie unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

WiQQi-Modul: Bürgerlabor
Wir senden Bürgerlabor-Boxen von Beratungsstandort zu Beratungsstandort. So können bewährte und neue Lösungen erlebt und fragen gemeinsam aufgeworfen und beantwortet werden.

Stand: 15.07.2022

Es ist nicht möglich, diese Detailkenntnisse und vor allem Erfahrungen selbst zu machen. Das ist in einem Beraterleben nicht möglich. Und vor allem diese Fluktuation. Es gibt ja immer wieder Neuerungen. Das ist ja im Bereich der Technik enorm.

Entwicklungsstand

  • Grundstruktur des Labors: Das Bürgerlabor strebt an innerhalb kurzer Zeit systematisch 100 Rückmeldungen zur Bedarfsgerechtigkeit einer Lösung in Bezug auf einen konkreten Einzelfall zu entwickeln.
    • Ausgangslage Einzelfall: Das Bürgerlabor geht vom konkreten Einzelfall aus. Damit schaffen wir eine Bedarfs-Referenz und einen Fokus, auf den hin Lösungen bewertet werden sollen. Die Orientierung am individuellen Einzelfall ist ein zentrales Instrument, um Allparteilichkeit und Transparenz zu rahmen.
    • Recherche: Wir recherchieren gemeinsam nach möglichen Lösungen für den konkreten Einzelfall und entwickeln auf dieser Basis Wissen über mögliche Lösungen - und holen im Besten Fall konkrete Erfahrungen zu einzelnen Lösungen ein.
    • Bemusterung: Hersteller werden bezüglich keiner kostenlosen und dauerhaften Bemusterung angefragt.
    • Vorbereitung: Eine Bürgerlabor-Box wird vorbereitet - das bedeutet, dass das Storytelling des Einzelfalls auf einer Website aufbereitet wird sowie Handlungsanleitungen verfasst werden. Diese werden mit den Herstellern abgesprochen, um systematische Fehler und Fehlanwendungen zu reduzieren.
    • Pretest: Das Bürgerlabor wird an einem ersten Standort mit ca. 8-10 teilnehmenden Personen umgesetzt. Leitend ist die Fragestellung: "Welche Kriterien muss eine Lösung erfüllen, um im konkreten Einzelfall bedarfsgerecht zu sein - und wie erfüllen die einzelnen Lösungen diese Kriterien?"
    • Versand und systematische Umsetzung: Das Bürgerlabor wird systematisch in weiteren Gruppen von 8-10 Personen wiederholt. Dabei werden bis zu einem gewissen Grad ("Sättigung") immer weitere Kriterien entwickelt. Denn verschiedene Perspektiven und Biographien setzen verschiedene Schwerpunkte
  • Beispiel-Bürgerlabore:
    • Labor PET-Flaschenöffner: Wir haben gemeinsam einen Innosuisse-Innovation Booster (User-Centered HealthTech) gewonnen. Auf dieser Basis können wir im SimDeC und bei Schweizer Partnern bis 01/2023 die Strukturen und Prozesse für das Bürgerlabor entwickeln. Erste Geräte sind beschafft.
    • Sprachgesteuerter Notruf: Ein zweites Labor zum Thema "sprachgesteuerter Hausnotruf" ist in Vorbereitung - Erste Geräte sind bemustert und ein Video ist erstellt: https://wiqqi.de/page/sprachnotruf

Durch den Innovation-Booster haben wir erste und tiefgreifende Erfahrungen zur Wirkung des Bürgerlabors gemacht: Wir rennen offene Türen ein - falls wir das Bürgerlabor richtig rahmen.

Erfolge - Positive Erfahrungen

  • Selbstwirksamkeit: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Bürgerlabor dazu einlädt anzufassen und auszuprobieren. Mit dem anfassen des zweiten Gegenstandes werden unterschiede zwischen einzelnen Lösungen haptisch erfahrbar und der Sinn des Bürgerlabors mündet wiederholt impulsartig in einem Kommentar seitens des Gastes.
  • Abhängigkeiten: Das Bürgerlabor stellt eine Schnittstelle zur Komplexität der Welt dar - neue Probleme und Abhängigkeiten können dort andocken. So wurde durch das Labor die Limitation bestehender PET-Flaschenöffner durch neue Verschlüsse ("Tethered Caps" / Lass-mich-dran-Deckel) aufgedeckt - und damit ein Bezug zur EU-Verordnung 2019/904 (Artikel 6) hergestellt.
  • Dialog & Partizipation: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die scheinbare Trivialität der Themen im Bürgerlabor von den Gästen im Bürgerlabor als Alltagsrelevanz gedeutet wird: "Wenn ihr euch mit solchen Dingen beschäftigt, gibt es da nicht auch eine Lösung für XY".

Limitationen - Negative Erfahrungen

  • Framing: Das Bürgerlabor benötigt einen klärenden Rahmen. Ohne diesen Rahmen wird das Labor wiederholt als Verkaufsstand mit Verkaufsinteresse fehlinterpretiert. Wichtig scheinen dabei die Worte "Wir wollen nichts verkaufen" und "Wir möchten von Ihnen Lernen". Als Arbeitshypothese bleibt bestehen, dass das Framing mit einem Storytelling "Diese Person kann von Ihren Hinweisen Profitieren" besonders wirksam ist.
  • Problemverständnis: Voraussetzung für die Mitwirkung am Bürgerlabor ist, das Problem als relevant einzuschätzen (Arbeitsstand: Hypothese).
  • Aufbau- und Funktionsverständnis: Hilfreich für eine Mitwirkung beim Bürgerlabor ist (zumindest, solange die Methode unbekannt ist), dass die Bestandteile und Funktionsweise einer Lösung verstanden werden können. Das bedeutet, dass die Lösung in einer Funktionalen Beziehung zwischen Problem und Ziel betrachtet werden kann (Arbeitsstand: Hypothese).

Entwicklungsziele

Die aktuellen Entwicklungsziele sind technischer und konzeptioneller Natur und werden agil entwickelt

  • Digitale Infrastruktur: Die Prozesse und Strukturen für die Umsetzung der Bürgerlabore müssen geschaffen werden.
  • Netzwerk: Das Bürgerlabor erfordert ein stabiles Netzwerk interessierter Partner, die das Bürgerlabor umsetzen möchten.
  • Taktung: Das Bürgerlabor benötigt einen verlässlichen Rhythmus, in dem die Labor- und Werkstattboxen versendet werden. Derzeit streben wir einen 2-Wochen-Rhytmus an (1 Woche für den Versand und Empfang, 1 Woche für die Umsetzung), so dass wir in 20 Wochen 80-100 Rückmeldungen erhalten.
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360°-Rundgang erstellen (WiQQi-VR-Kit)

Mitmachen - zum Anmeldeformular

Hintergrund des Angebots

360°-Rundgang
WiQQi schickt Dir eine 360°-Kamera. Du machst Fotos Deiner Musterwohnung/Ausstellung und stellst uns diese zur Veröffentlichung auf WiQQi zur Verfügung.

Welchen Nutzen hat ein 360°-Rundgang?

Wir nutzen 360°-Rundgänge


An wen richtet sich das Angebot?

  • Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Akteure, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema "Aging in Place" beschäftigen:
    • Beratungsorte: z.B. Wohn-, Technik- und Hilfsmittelberatungsstellen
    • Erfahrungsorte: z.B. Technik-Ausstellungen, Wohnlabore, Reallabore, Probewohnungen
    • Treffpunkte: z.B. Mehrgenerationen-Wohnen, Quartierstreffs etc.
    • (Prototypenhaft: Messen, Ausstellungen, Aktionstage)


Wie funktioniert das Angebot?

  1. Bilderdatenbank: Bevor wir Dir die Kamera senden, nimmst Du Deine Lösungen in die WiQQi-Datenbank auf.
  2. Wir senden Dir ein Paket mit 360°-Kamera und Stativ
    1. Du benötigst ein Smartphone auf dem die Insta360 Steuerungs-App läuft
    2. oder einen Computer, um uns die Bilder zusenden zu können
  3. Deine Aufgaben:
    1. Du machst die 360°-Fotos - wir helfen Dir gerne dabei.
    2. Du sendest uns eine Kopie der 360°-Fotos
    1. Du sendest das Paket weiter an die nächste Beratungsstelle.
  4. Nutzungsrechte:
    1. Du darfst die Fotos für Deine eigenen Zwecke verwenden.
    2. Wir dürfen den Rundgang auf WiQQi veröffentlichen und zugänglich machen.


Kosten

  1. 100€ - Darin enthalten sind:
    1. Versand der geprüften Technik.
    2. Leihstellung für einen Kalendermonat. (das bedeutet die Lieferung in der ersten Woche im Monat und den Rückversand in der letzten Woche im Monat)
    3. Unterstützung per Telefon/Mail auf Kulanzbasis (im Umfang bis zu 1h bzw. 3 Kontaktaufnahmen)
    4. Upload des Rundgangs und Hosting des Rundgangs
    5. Versand des <iframe>-Einbettungslink für die eigene Website
    6. Rückerstattung
    7. Für den versicherten Rück-Versand des Pakets fallen für Dich je nach Anbieter zusätzlich Kosten von weniger als 20€ an.
  2. Zusätzliche Kosten: Für den versicherten Rück-Versand (Versicherungswert mindestens 750€ bis 1000€) des Pakets fallen für Dich je nach Anbieter zusätzlich Kosten von weniger als 20€ an.
  3. Zusatzleistungen:
    1. Falls Du die WiQQi-Datenbank nutzen möchtest, um eure Inhalte zu verlinken, findest Du hier die Preise und Leistungen. Dieses Geld verwenden wir, um WiQQi nachhaltig zu betreiben und damit eine Option zu schaffen, wir wir Beratenden dauerhaft unser Wissen und unsere Erfahrung teilen können.
    2. Falls Du die Kamera für weitere Monate ausleihen möchtest und wir das vor Versand vereinbaren gilt der Preis von 100€ je Monat, der im Vorfeld zu entrichten ist.

Verzögerungs-Kosten

Verzögerungen vom Abgesprochenen Zeitplan belasten die Gemeinschaft. Deshalb regulieren Wir Verzögerungen mit

  1. 50€ je Woche bei Verzögerung: Für Überschreitungen in der Deadline, die über den vereinbarten Monats-Zeitraum hinausgehen berechnen wir 50€ je Woche. Die Kosten werden beginnend mit dem ersten Tag der Terminüberschreitung erhoben. Ausschlaggebend ist dafür, dass das Paket am letzten Kalendertag zum Versand gebracht werden muss (Bei Versanddienstleistern die die Lieferung nicht innerhalb einer Woche oder schneller garantieren zählt das Auslieferungsdatum)

Optionale Finanzierungswege

  1. WiQQi-Abo: Möchtest Du Info-Punkte im 360°-Rundgang und andere WiQQi Module (z.B. Broschürendruck, interaktive Landkarten etc.) nutzen, findest Du Euren Kostenbeitrag zu einer nachhaltigen Finanzierung in der Preisübersicht
  2. Weiterentwicklung und Projektarbeit: Für alle Partner, die sich mit einem Abo schwer tun, haben wir die Möglichkeit über die Projektarbeit Finanzierungswege zu finden.


Was ist, wenn mir die Kamera kaputtgeht?

  1. Wenn Du die Dinge sorgsam behandelst, geht nichts kaputt.
  2. Im Falle eines Schadens telefonieren wir, damit wir eine bestmögliche Lösung finden. Die Kamera kostet <600€, das bekommen wir gelöst. alle andren Dinge sind sehr robust.
  3. Wichtig ist vor allem, dass wir den Tourplan der Kamera einhalten.
  4. Beweislast-Video: Damit es keine Vorwürfe gibt, ob etwas vom Vorgänger schlecht verpackt wurde, filme bitte das Auspacken und das wieder Verpacken der Kamera nach Gebrauch und das Verplomben der Versandverpackung. Diese Videos bleiben bei Dir. Sie verschaffen Dir eine optimale Verhandlungsposition gegenüber den Versicherungen.


Wie kann ich mich anmelden?

Melden Dich sich gerne über das Anmeldeformular - oder über die Kontaktseite an. Wir freuen uns über alle, die Wissen teilen wollen und das Material pfleglich behandeln.

Mitmachen - zum Vorformulierter Mail


Wie ist der Ablauf?

  1. Du bekundest uns Dein Interesse.
  2. Wir vereinbaren gemeinsam einen Termin.
  3. Entsprechend dieser Planung wandert die Kamera durch den deutschsprachigen Raum.
  4. Abweichungen vom Plan besprechen wir per gemeinsam.

WiQQi VR-Kit: Inhalt (ab 2025)
Abgesehen vom Smartphone und der Steuerungs-App ist alles enthalten, was Du brauchst, um Deine Musterwohnung in 360° zu dokumentieren.

Ab 1.1.2025 optimieren wir unsere Versandbox.

Du benötigtst

  1. Smartphone, auf dem die Steuerungs-App läuft.
  2. Steuerungs-App

Tipp:

  • Kameratyp x2: Mit dieser Kamera ist das Verarbeiten der Fotos per App der einfachste Weg für den Versand der Fotos. Wenn Du die App nutzen möchtest, installierst Du die App am Besten schon im Vorfeld.
  • Kameratyp x3 und x4: Diese Kameras benötigen für die Verarbeitung der hochauflösenden Fotos einen PC. Die App benötigst Du in diesem Fall nur, wenn Du das Smartphone als Fernbedienung nehmen möchtest. Du kannst aber auch per Timer-Steuerung fotografieren.

Du bekommst von WiQQi ausgeliehen

  1. Mehrweg-Versandbox (Eurobox 30x40x9cm)
  2. Teleskop-Stativ
  3. Stativ-Fuss
  4. 360°-Kamera (mit Linsenschutzkappe und SD-Speicherkarte)
  5. USB-Lade- und Datenkabel
  6. USB-Ladegerät
  7. Blaue Boxen als inlay für den schonenden Versand

Kameras (nach Vereinbarung)

Ich habe eine Box, die vor 2025 versendet wurde

Tipps & Erkenntnisse

An dieser Stelle bündeln wir die Erkenntnisse aus der WiQQi-360°-Kamera-Tour 2022

Unterstützung einholen

  • Bei Fragen, hilft das Tutorial. - Oder es muss ergänzt werden. Sag uns also, was geholfen hat oder fehlt.
  • Kontaktiere bei Fragen gerne Josef. Auch wir lernen aus dem direkten Gespräch.

Vorbereitungen

  • Ordnung und Sauberkeit: Auch wenn wir denken, dass es immer sauber und ordentlich ist - auf dem Foto sieht es anders auf. Vor dem Fotoshooting nochmals kritisch und "mit fremden Augen" durch den Raum zu gehen hilft, störende Dinge zu endecken.
  • Probeshooting: Das Probeshooting ist eine Möglichkeit, diesen Fremden Blick zu unterstützen: Mach von jedem Raum ein Foto von den Räumen wie sie hier und jetzt sind. Damit kannst Du auch den Zeitaufwand für das echte Shooting gut einschätzen.

Fotoshooting

  • Licht: Unsere Erfahrung mit der HDR-Fotografie ist, dass die besten Ergebnisse dann entstehen, wenn wir alle Lichter an sind. Es lohnt sich auszuprobieren, ob ein Raum mit angeschalteter Beleuchtung oder ohne Lichter besser wirkt. Lichter können die Fotos aufwerten - aber auch für Überbelichtete Stellen sorgen.
  • Versteck Dich: Plane für das Foto lieber nochmals einen Meter Sicherheit ein, um Dich zu verstecken. Zu schnell sind die Nasenspitze, Arme oder Schuhe auf dem Foto sichtbar.


Vorbereitungen

Steuerungs-App installieren

Du findest Insta360 Geträte-kontroll-App . Du benötigst Sie nicht zwangsläufig. Wir empfehlen Sie im Workflow mit den Kameras ONE und X2.


Für die Bearbeitung der Fotos mit den Kameras X3 und X4 kannst Du auch die PC/Mac-Software herunterladen

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WiQQi-VR-Kit: Batterie laden

Batterie laden

  1. Lassen Sie den Linsenschutz auf der Kamera
  2. Stecken Sie das Ladegerät in eine Steckdose.
  3. Wie bei Smartphones gilt auch hier: Die Batterie nicht unbeaufsichtigt alden.

Batterieladezustand anzeigen

  1. Der Batterieladestand kann je nach Modell während des Ladens angezeigt werden.

Batteriedeckel schliessen

  1. Den Batteriedeckel direkt nach dem laden schliessen
    1. das schützt die Kontakte
    2. verhindert, dass die offene Klappe mit auf das Foto kommt.
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Wir empfehlen Dir:

  • Aufwand:
    • Wenn Du die Kamera erhalten hast, gehe in das Objekt, das Du fotografieren möchtest (falls dieser Aufwand nicht zu hoch ist).
    • Nimm die Kamera und Probiere sie in jedem Rauf auf. Räume vorher nicht auf, kümmere Dich nicht um Perfektion.
  • Nutzen
    • Damit kannst Du Dir ein Bild machen, mit welchem Aufwand Du für das Fotoshooting rechnen musst.
    • Du lernst die Kamera kennen und kannst auch verschiedene Positionen kennenlernen.
    • Du kannst die Räumlichkeiten nochmals mit einem etwas fremderen Blick kennenlernen - und die Aufnahmen im Team besprechen.
    • Mögliche Fragen und Probleme tauchen frühzeitig auf.
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Juristische Fragestellungen

  • Sind in Aussenbereichen Dinge sichtbar, die nicht fotografiert werden dürfen oder sollen, z.B.
    • Kennzeichen
    • Privatgebäude
    • Menschen

Für das Auge

  • Toilette:
    • Wir falten das Papier wie im Hotel
    • Wir schliessen die WC-Brille
  • Beleuchtung: Wir schalten alle Lichter an - das schafft Sitmmung
  • Türen: Wir schliessen alle Türen - das schafft abgetrennte Räume
  • Lager: Wir kleben Beschriftungen ab - man muss es Dieben ja nicht zu einfach machen.
  • Artefakte: Wir zeigen Technik im "Null-Zustand", d.h. Aufstehbetten in liegender Position, Schränke geschlossen usw. denn: Die Funktion von Technik erschliesst sich in der Bewegung - und das halten wir lieber und flexibler in einem Video fest.
    • Den Unterschied haben wir in Kempten in der Küche festgehalten - einmal mit offenen und einmal mit geschlossenen Schränken.
    • In der Jungen Intensivpflege in Besigheim haben wir das Bad einmal mit und einmal ohne Duschliege abgelichtet - die Möbel offen und geschlossen.
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Fotoshooting

WiQQi-VR-Kit: Kamera einstellen

Stativ und Kamera aufbauen

  1. Sicherstellen dass die Kamera geladen ist
  2. Teleskopstock auf das Dreibein schrauben.
  3. Stativ auf die maximale Länge ausfahren.
    1. Öffne hierzu die drei Klemmen der Teleskopstange
  4. Kamera mit Schutzhülle auf das Stativ schrauben.

Kamera einschalten und mit dem Smartphone verbinden

  1. Kamera einschalten
  2. Optional:
    1. insta360 Steuerungs-App starten
    1. Smartphone mit dem WLAN der Kamera (falls das nicht automatisch geschieht)

Einstellungen: Grundlegend

  1. Speicher: Habe ich genügend Kameraspeicher?
    1. Reicht Dir die Anzahl der Fotos, die von der Kamera angezeigt werden?
    2. Falls zu wenige Fotos möglich sind bzw. weniger als 1 GB Speicher verfügbar sein sollte, kontaktiere WiQQi.
    3. Sind noch Daten auf der Kamera, die gesichert werden sollten?
  2. Aufnahmeformat: Ziel ist es, möglichst grosse Flexibilität im Foto zu haben. Das Nachbearbeiten (zensieren unerwünschter Dinge, Hinzufügen von Logos, verkleinern der Auflösung) ist im Nachhinein möglich.
    1. Aufnahmemodus
      1. Foto ("normal"), wenn es okay oder erwünscht ist, dass die Fenster eher als weisse Fläche erscheinen.
      2. HDR Foto, wenn es erwünscht ist, dass auch die Sicht durch das Fenster klar sein soll.
    2. 360°-Modus (nicht 150°, Weitwinkel, etc.)
    3. Format (falls einstellbar, das unterscheidet sich je nach Kamera: JPG RAW)
    4. Auflösung: Möglichst hoch (das unterscheidet sich je nach Kamera)
    5. Kein Schnickschnack
      1. keine individuellen Logos
      2. keine Wasserzeichen

Einstellungen: Timer

Falls die Bilder ohne App aufgenommen werden sollen (oder müssen - wir hatten in wenigen Objekten Verbindungsprobleme) hilft die Timer-Funktion.

  1. 5 oder 10 Sekunden: In den meisten Objekten genügen uns 5 oder 10 Sekunden, um aus dem Kamerabereich zu kommen. Safety first
    1. Stelle den Timer so hoch ein, dass Du nicht in Eile/Sturzgefahr kommst.
    2. Stelle den Timer so hoch ein, dass Du nicht Gefahr läufst, doch auf dem Foto zu sein.
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Ladeabdeckung schliessen

  • Schliessen die Klappe vor der USB-Ladebuchse. Denn:
  • Im Tutorial-Video war die Ladeklappe der Kamera offen - deshalb ist sie auf den Fotos sichtbar.

Kamera platzieren

  1. Platzieren die Kamera an der Stelle, von der das 360°-Foto aufgenommen werden soll.
    1. Gut eigenen sich hier die Mitte des Raumes oder die Mitte eines thematischen Raumbereichs (z.B. Essnische, Küchenzeile usw.)
  2. Nimm die Linsenschutzkappe von der Kamera (nach oben abziehen)
  3. Prüfen, ob die Linse der Kamera sauber ist.
    1. Reinigen Sie die Linse ggf. mit dem beigelegten Mikrofasertuch.
    2. Verwenden auf keinen Fall ohne Rücksprache mit WiQQi Brillenputztücher, Glasreiniger oder ähnliches.

Raum verlassen

  1. Verlassen den Sichtbereich der Kamera bzw. plane, wo Du Dich versteckst.
    1. Prüfe ggf. nochmals den Sichtbereich - nutze hierzu die 360°-Vorschau in der App
  2. Schliesse ggf. die Tür
  3. Drücke auf den gelben Auslöseknopf
    1. in der App bzw.
    2. den Auslöseknopf auf der Kamera, wenn Du den Timer nutzt.

Positionswechel

  1. Wechsle die Position der Kamera und mach das nächste Foto.
  2. Ab jetzt geht es sehr zügig - so Du nichts in der Wohnung umräumen musst.
    1. Falls Du Dinge in der Wohnung umräumen/umdekorieren musst: Schalten ggf. die Kamera aus, damit der Akku nicht leerläuft.
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Bilder an WiQQi und den PC übertragen (mit Swisstransfer)

  1. Öffnen Sie mit dem Browser https://www.swisstransfer.com/de
  2. Tippen Sie auf ( + ) um Dateien hochzuladen oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in den Browser.
    • Sie finden die Fotos, die sie in der insta360-App heruntergeladen haben auf ihrem Smartphone unter: Eigene Dateien > Bilder
  3. Bleiben Sie auf "E-Mail"
    1. Geben Sie im Feld "Dateien senden an" "info@wiqqi.de" ein.
    2. Geben Sie im Feld "Ihre E-Mail-Adresse" ihre eigene E-Mail Adresse an.
    3. Fügen Sie ggf. im Feld "Ihre Nachricht" Ihren Standort ein
    4. Tippen Sie auf "Senden"
  4. Die Dateien werden übertragen

Sie erhalten per E-Mail einen Download-Link, mit dem Sie die Dateien herunterladen können.

Hinweis vom 05.04.2022 - Es hat 15 Minuten gedauert, bis der Code per E-Mail angekommen ist.

  1. Öffnen Sie mit dem Browser https://wetransfer.com
  2. Tippen Sie auf ( + ) um Dateien hochzuladen oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in den Browser..
    1. Fügen Sie ggf. einen Titel und den Inhalt einer Nachricht dazu.
    1. Tippen Sie auf "weiter"
  3. Wählen Sie "E-Mail senden" und tippen Sie auf "Senden"
    1. Geben Sie im Feld "E-Mail an" "info@wiqqi.de" ein.
    2. Geben Sie im Feld "Deine E-Mail" ihre eigene E-Mail Adresse an.
    3. Tippen Sie auf "Senden"
  4. Sicherheits-Code eingeben: Sie bekommen per E-Mail einen Code zugesendet, mit dem Sie den Upload starten können.

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Kamera-Modelle

Die Modelle ONE und X2 versenden wir für einen ersten Rundgang zum Kennenlernen der Technik. Der Prozess mit der APP ist hier simpel. Die Kameras X3 und X4 liefen eine bessere Auflösung - erfordern aber einen Rechner (Mac/Windows)

insta360 X2 (WiQQi-VR-Kit)

Falls die Kamera im Standby ist, kannst Du diesen Zustand mit der On-Off-Taste beenden.

  1. Tippe auf die Mitte des Displays, um das Menü Ein- und auszublenden.
  2. Bildformat 360°: Stelle sicher, dass auf 9-Uhr-Position (rechts) das Symbol "360 ⟳" eingestellt ist - Du möchtest ja 360°-Fotos machen.
    • 360°
    • Panorama
    • 150°
  3. Fotografie HDR oder Standard: Tippen auf das Kamera-Symbol auf 7-Uhr-Position (unten rechts). Wir konnten bei ersten Versuchen mit der X3 keinen Unterschied zwischen Standard und HDR feststellen. Im Grundsatz lohnt sich HDR, wenn es starke Helligkeitsschwankungen gibt. Grundsätzlich kannst Du zwischen folgenden Optionen wählen:
    • Fotografie (Standard, HDR, Burst, Interval, Night Shot)
    • Videografie (Standard, HDR, Timelapse, TimeShift, Bullet Time)
    • Spezial (Starlapse, P1)
  4. Verzögerung 5 oder 10 Sekunden: In den meisten Objekten genügen uns 5 Sekunden, um uns zu verstecken. Hier gilt: "safety first".
    • Off
    • 3s
    • 5s
    • 10s
    • 15s
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Kamera einstellen:

  1. Kamera anschalten (Standby-Taste an der Seite)
  2. Links unten auf dem Touch-Screen sollte ein Kamera-Symbol für "Foto" eingestellt sein. Falls nicht, tippe auf dieses Symbol
    1. Wähle "360°"
    2. Wähle "Foto" (Im HDR-Modus kannst kannst Du nur 18MP-Aufnahmen erstellen)
    3. Schliesse das Menü mit einem Tipp auf das "Foto-Symbol" (oder mit der Hardware-Taste unten rechts)
  3. Unten in der Mitte sollte "72MP/5s" stehen. Falls nicht tippe auf den angezeigten Bildauflösungs-Text und gib folgendes ein:
    1. Seitenverhältnis: 2:1
    2. Auflösung 72MP
    3. Timer: 5s
    4. Schliesse das Menü mit einem Tipp auf "72MP" oder mit der Hardware-Taste rechts unten.

360°-Foto aufnehmen

  1. Mit einem Klick auf die "o"-Hardware-Taste links unten startet der eingestellte Timer und ein Foto wird aufgenommen.

Hilfe. meine Fotos sind Grau!

Keine Sorge. Das ist leider normal. Die Fotos werden - das macht den Prozess etwas komplizierter - mit der Software nachbearbeitet und erst dann sind die Farben wieder sichtbar. Du kannst uns das Material der Kamera zusenden - oder die Bilder selbst wie nachfolgend beschrieben zusenden.

  1. Installiere insta360 Studio (Link zur Download-Seite)
  2. Bei der Erstinstallation benötigst Du die Seriennummer der Kamera. Diese ist in der Kamera gespeichert
    1. Ziehe den Finger auf dem Touchscreen von oben nach unten umd as Übersichtsmenü zu öffnen
    2. Klicke auf das Zahnrad um das Einstellungsmenü zu öffnen
    3. Klicke auf "Kamera-Info" - die Seriennummer findest Du hinter "S/N" in der zweiten Zeile.
  3. Schliesse die Kamera per USB an Deinen Rechner an. Die USB-C-Buchse der Kamera findest du an der LiInken Seite über dem Batteriefach.
  4. Die Bilder auf der Kamera findest Du im Ordner DCIM/Camera01
  5. Wähle die Gewünschten .dng-Dateien aus.
    1. Mehrfachauswahl entsprechend der Funktionen in Deinem Betriebssystem (CMD, STRG)
    2. Paramteter
      • 360°-Foto exportieren
      • Auflösung: Originale Auflösung (11968x5984)
      • Automatische Horizontnivellierung
    3. Exportieren
  6. Für jedes Bild wird ein JPG (ca. 30MP) und ein DNG (ca. 430 MB) exportiert.
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insta360 X4 (WiQQi-VR-Kit)

Stand: Kamera-Firmware v1.5.3 (14.01.2025)

Kamera einstellen:

  1. Kamera anschalten (Standby-Taste an der Seite)
  2. Links unten auf dem Touch-Screen sollte ein Kamera-Symbol für "Foto" eingestellt sein. Falls nicht, tippe auf dieses Symbol
    1. Wähle "360°"
    2. Wähle "Foto" oder "HDR-Foto"
    3. Schliesse das Menü mit einem Tipp auf das "Foto-Symbol" (oder mit der Hardware-Taste unten links [o = Aufnahmetaste])
  3. Unten in der Mitte sollte "72MP/15s" stehen. Falls nicht tippe auf den angezeigten Bildauflösungs-Text und gib folgendes ein:
    1. Auflösung 72MP
    2. Timer: 5s (Bei Nutzung der App: Timer = "Aus")
    3. Schliesse das Menü mit einem Tipp auf "72MP" oder mit der Hardware-Taste links unten [o = Aufnahmetaste].

360°-Foto aufnehmen (Hardware Modus - mit Timer)

  1. Mit einem Klick auf die [o = Aufnahmetaste]-Hardware-Taste links unten startet der eingestellte Timer und ein Foto wird aufgenommen.
  2. Du hast jetzt 15 Sekunden Zeit, aus dem Blickfeld der Kamera zu gehen. Die Kamera gibt nach 15 Sekunden einen Akustischen Alarm, wenn das Foto erstellt wurde.


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360°-Fotos ansehen/exportieren

Insta360-App: Fotos Ansehen

Fotos in der Smartphone-App ansehen

  1. Insta360 App öffnen
  2. Kamera mit der App verbinden
  3. Auf "Album" (Fußzeile der App) klicken
    1. Gewünschtes Foto antippen um es anzusehen (wischen um alle Perspektiven einzunehmen)

Fotos auf das Smartphone übertragen

  1. Insta360 App öffnen
  2. Kamera mit der App verbinden
  3. Auf "Album" (Fußzeile der App) klicken
  4. Ein Foto oder mehrere Fotos von der Kamera auf das Smartphone auswählen (um diese zu übertragen)
    1. Oben Rechts auf das Häkchen-Symbol klicken um mehrere Dateien auszuwählen ODER
    2. ca. 2 Sekunden auf ein Foto tippen und "Download App" auswählen, um das Foto im Rohformat herunterzuladen
  5. Das Symbol, das einen Kreis mit einem Pfeil, der nach unten zeigt (bzw. der Text "Download [App]") lädt die Fotos im Rohformat herunter

Die App exportiert die Fotos mit einer Auflösung von 5888x2944, d.h. 17MP - das bedeutet, dass die angestrebten 72MP nicht genutzt werden. Deshalb stitchen wir die Fotos bevorzugt mit der Insta360-Studio-App. Wir nutzen die Option des raschen Exports per App aber, wenn wir die Bilder im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit direkt auf der VR-Brille zeigen möchten.

  1. Insta360 App öffnen
  2. Kamera mti der App verbinden
  3. Auf "Album" (Fußzeile der App) klicken
  4. Ein Foto oder mehrere Fotos von der Kamera auf das Smartphone auswählen (um diese zu übertragen)
    1. Oben Rechts auf das Häkchen-Symbol klicken um mehrere Dateien auszuwählen ODER
    2. ca. 2 Sekunden auf ein Foto tippen und "Download App" auswählen, um das Foto im Rohformat herunterzuladen
  5. Ein Quadrat mit einem Pfeil der schräg nach rechts oben zeigt ("Teilen") Exportiert das Foto.
    1. Foto Speichern: 360

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Insta360 Studio

Vorbereitung: Software Installieren

  1. Installiere insta360 Studio (Link zur Download-Seite)
  2. Bei der Erstinstallation benötigst Du die Seriennummer der Kamera. Diese ist in der Kamera gespeichert
    1. Ziehe den Finger auf dem Touchscreen von oben nach unten um das Übersichtsmenü zu öffnen.
    2. Wische nach Links um auf die Dritte Menü-Seite zu kommen.
    3. Klicke auf das Zahnrad um das Einstellungsmenü zu öffnen
    4. Klicke auf Menüpunkt 1 "Infos zur Kamera" - die Seriennummer findest Du unter "Seriennr. Kamera".

Dateien auf den Rechner übertragen

  1. Schliesse die Kamera per USB an Deinen Rechner an. Die USB-C-Buchse der Kamera findest du an der Linken Seite über dem Batteriefach.
    1. Wähle den USB-Modus "Dateiübertragung"
    2. Es erscheint ein Untermenü mit der Auswahl "Beenden" und "Wechsle in den USB-Modus" - Hier muss nichts gemacht werden.
  2. Die Bilder am PC/Mac auf der Kamera findest Du im Ordner DCIM/Camera01
  3. Wähle die gewünschten .insp-Dateien aus und kopiere Sie auf Deinen Rechner in den Zielordner Deiner Wahl.


Insta360 Studio: Bilder laden

  1. Insta360 Studio öffnen
  2. Ich klicke das Angebot "Automatisch Importieren" weg ("Später", "x")


Insta360 Studio: Projektionsformat einstellen (optional)

  1. Im Bildrand rechts unten im auf das zweite Symbol klicken ("FOV Wechseln") und auf "Equirectangular Panorama" einstellen
  2. Das Bildverhältnis wechselt dann automatisch auf 2:1
  3. Dieser Schritt ist nicht notwendig - erzeugt aber Klarheit im Erwartungshorizont

Insta360 Studio: Bilder Auswählen

  1. In der Menüleiste Links (Thumbnail- oder Listenansicht) die gewünschten Bilder auswählen (Mehrfach-Auswahl entsprechend Betriebssystem-Logik (STRG, CMD, Shift-Taste beim Klicken gedrückt halten)
  2. Rechtsklick auf die Ausgewählten Dateien
  3. "Exportieren Starten" wählen

Insta360 Studio: Exportparameter festlegen

  1. 360-Foto exportieren (statt "Reframed Foto") auswählen
  2. Dateipfad nach wunsch
  3. Auflösung: Originale Auflösung
  4. Anwenden: "Auto. Horizontnivellierung"
  5. Auf "Exportieren" klicken

Ergebnis

  • Auflösung: 11904x5952 (Insta360 One X4)
  • Format: JPEG
  • Dateigrösse: 20-30MB
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Fotos erstellen

Fotos übertragen

  • Option 1 - Per Wifi
    1. Wenn Brille und PC/Smartphone im gleichen Netzwerk sind, kannst Du Lösungen wie Snapdrop nutzen, um Dateien zu übertragen.
  • Option 2 - Per Kabel
    • VR-Brille hier: Oculus Quest Go 2 per USB an den PC anschliessen
    • Auf der VR-Brille erscheint ggf. eine Meldung "Datenzugriff erlauben" - "Zulassen" auswählen.
    • Ordner auf der VR-Brille öffnen z.B. "Interner gemeinsamer Speicher > Images
    • Ordner mit den Videos auf dem PC öffnen
    • Fotos kopieren

Fotos öffnen mit DEOVR

  1. Auf der VR-Brille, hier: Oculus Quest Go 2 den DeoVR Video Player installieren und öffnen
  2. In der unteren Bildschirmzeile uf "Local Files" auswählen
  3. Gewünschtes Video auswählen (Ordner "storage>emulated>0>Movies" ist vorausgewählt)
  4. Beim ersten Abspielen die Ansicht (rechtes Symbol "Bildschirm" in der unteren Bildschirmzeile) auf "360° Lat/Long" wechseln
  5. Einstellungsmenü (Zahnrad) ggf. verstecken
  6. Auf Play klicken

Player steuern

  • Mit dem Joystick kannst Du zum nächsten oder vorherigen Foto wechseln, wenn Du nach rechts bzw. links drückst
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360°-Rundgang erstellen

Du kannst weiterhin Deinen Rundgang selbst erstellen - und damit auch selbst auf Deine Website einbetten. Inzwischen hat es sich aber bewährt, dass wir es Dir ersparen, Dich in Marzipano einzuarbeiten. In diesem Fall:

  • Sende uns gerne die Fotos oder die Rohformat-Dateien von der Kamera zu.
  • Sag uns in welcher Reihenfolge wir durch die Musterwohnung gehen sollen.

Marzipano: 360°-Rundgang anlegen

Bilder hochladen

  1. Öffnen das Marzipano-Tool
  2. Klickenauf "Start"
  3. Ziehe Deine 360°-Bilder per Drag & Drop in das Feld (Beispielbilder von insta360)
  4. Warte den Upload ab.

Einstellungen im Menü links

  1. Bearbeiten "Project Title" - und verändere sie zu
    1. "[Name ihrer Musterwohnung/Beratungsstelle], [ORT], ([DATUM des Fotos])
    2. z.B. "SimDeC, St. Gallen (08.05.2021)"
  2. Deaktiviere "Autorotate" im Menü links.
  3. Lass die die "View control buttons" deaktiviert
  4. Aktivieren "Fullscreen button"

Einzelne Bilder optimieren

  1. Benenne die Bilder um (Stift in der Panorama List - linker Bildschirmrand). Dieser Titel wird später im Rundgang angezeigt.
  2. Drehe den Bildausschnitt so, wie initial im 360°-Rundgang angezeigt werden soll.
  3. Klicke auf "Set inital View"

Bildreihenfolge optimieren

  1. Lösche Bilder, die nicht angezeigt werden sollen
  2. Verschiebe die Bilder in der Reihenfolge, in der sie im Rundgang erscheinen sollen.
  3. Setze ggf. Link-Hotspots, falls Du Navigationspfeile in Deinem Rundgang haben möchtest.
    1. Der Link-Hotspot wird immer in der Mitte der Ansicht platziert.
    2. Du kannst ihn per Drag & Drop verschieben.
    3. Wählen den Raum aus, in den der Hotspot führen soll.

Exportieren

  1. Klicken auf "Export", um den Rundgang zu exportieren.
  2. Es lädt eine ZIP-Datei herunter.

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Bilder an WiQQi und den PC übertragen (mit Swisstransfer)

  1. Öffne mit dem Browser https://www.swisstransfer.com/de
  2. Tippe auf ( + ) um Dateien hochzuladen oder ziehe die Datei per Drag & Drop in den Browser.
  3. Bleibe auf "E-Mail"
    1. Gib im Feld "Dateien senden an" "info@wiqqi.de" ein.
    2. Gib im Feld "Ihre E-Mail-Adresse" ihre eigene E-Mail Adresse an.
    3. Füge ggf. im Feld "Ihre Nachricht" Den Standort Deiner Musterwohnung ein
    4. Tippe auf "Senden"
  4. Die Dateien werden übertragen

Du erhältst per E-Mail einen Download-Link, mit dem Du die Dateien herunterladen kannst.

Hinweis vom 05.04.2022 - Es hat 15 Minuten gedauert, bis der Code per E-Mail angekommen ist.

  1. Öffne mit dem Browser https://wetransfer.com
  2. Tippe auf ( + ) um Dateien hochzuladen oder ziehe die Datei per Drag & Drop in den Browser..
    1. Fügen ggf. einen Titel und den Inhalt einer Nachricht dazu.
    1. Tippe auf "weiter"
  3. Wähle "E-Mail senden" und tippe auf "Senden"
    1. Gib im Feld "E-Mail an" "info@wiqqi.de" ein.
    2. Gib im Feld "Deine E-Mail" Deine eigene E-Mail Adresse an.
    3. Tippe auf "Senden"
  4. Sicherheits-Code eingeben: Du bekommen per E-Mail einen Code zugesendet, mit dem Du den Upload starten kannst.

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Hintergrund, Vorbereitung, Verpackung und Versand


Paket annehmen & öffnen

  • Bitte prüfe bei der Paketannahme, ob das Paket beschädigt ist.
  • Filme das Entpacken als "Single-Shot", d.h. ohne Unterbrechen der Aufnahme
    • In der Totalen (Gesamtaufnahme)
      • Öffnen des Pakets
      • Entnehmen der Eurobox
      • Zeige die Unversehrtheit der Sigel bzw. Plomben.
    • Nahaufnahme (Detailaufnahme)
      • Zeige Nummern der Plomben/Sigel
    • Totale (Gesamtaufnahme)
      • Prüfe die Vollständigkeit des Pakets

Checkliste: Überprüfe die Vollständigkeit des Pakets

Überprüfe die Vollständigkeit des Plakets laut Checkliste.

  • Eurobox
  • Diese Checkliste, laminiert
  • Kamera: Insta360 X4 (mit Schutzkappe und Speicherkarte)
  • Teleskop-Stativ
  • Dreibein
  • Ladegerät
  • Ladekabel
  • ggf. Steckplomben / Sigeletiketten

Batterien laden

  • laden Sie am besten direkt den Akku der Kamera.
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Checkliste: Überprüfe die Vollständigkeit des Pakets

Überprüfe die Vollständigkeit des Plakets laut Checkliste.

  • Eurobox
  • Diese Checkliste, laminiert
  • Kamera: Insta360 X4 (mit Schutzkappe und Speicherkarte)
  • Teleskop-Stativ
  • Dreibein
  • Ladegerät
  • Ladekabel
  • ggf. Steckplomben / Sigeletiketten

Plomben bzw. Siegel vorbereiten

  • legen Sie 4 Sigel bereit bzw. 1 Steckplombe bereit
  • schreiben etwas nettes auf die Etiketten - irgendjemand freut sich darüber.

Videodokumentation

  • Filmen Sie die Nummern der Plomben/Sigel, die Du verwenden
    • achten Sie dabei bitte darauf, dass hierbei der Fokus scharf ist.
  • Dokumentiere ohne Unterbrechung
    • Vollständigkeit des Paketes (benenne alle Gegenstände) laut Checkliste
    • Verschliessen des Pakets
    • Verplomben & Versiegeln
    • Zustand der Siegel am Ende

Versand: Gefahrgutkennzeichnung

  • Das Paket wiegt 2.5kg und misst ca 40.5 x 30.5 x 12cm. Damit liegen die Kosten (DHL) beim 5kg-Paket (Stand: 21.01.2025):
    • 7,69€ (Online-Preis) bzw. 7.49€ (Filale)
    • 6.99€ Transportversicherung
    • 3.00€ - Falls Sie eine Abholung wünschen.
  • Bitte nutze Sie den versicherten Versand.
  • Gefahrgutkennzeichnung: Weil die Kamera einen Lithium-Akku enthält, muss die Versandverpackung den Aufkleber
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Techniktheorie

Techniktheorie

Was ist Technik

Technik-Begriff: Etymologie
Der Technik-Begriff hat zeitweise ausschliesslich Prozedurale oder Gegenständliche Bedeutung und beinhaltet zweitweise beides.
  • Die Indogermanische Wurzel bedeutet so viel wie "flechten", "zusammenfügen", "verbinden" und bezieht sich auf die Bearbeitung von Stein und Holz (vgl. Friesacher 2010, S. 296, Tüg 2014, S. 6).
  • Das Wort Technik leitet sich aus dem griechischen techné („τέχνη“) ab (vgl. Tüg 2014, S. 6).
  • Aristoteles verbindet mit dem Techné-Begriff Wissen und Handeln: "Technik ist ein auf Tun gerichtetes Wissen oder ein auf Wissen gegründetes Handeln" (vgl. Tüg 2014, S. 6).
  • Im Lateinischen wird der Sachverhalt von „τέχνη“ durch die Wörter "ars" und "machina" ausgedrückt (vgl. Tüg 2014, S. 9).
  • 1706 wird der Begriff "Technology" als "a descritption of Arts, especially the Mechanical" beschrieben (vgl. Tüg 2014, S. 9).
  • 1777 formt Beckmann den Modernen Technikbegriff mit "Technologie als "Verfahrenstechnik" und (etwas weiter gefasst) als "die Wissenschaft von der Produktion und ihren Prozessen" (vgl. Tüg 2014, S. 10).
  • 1877 pägt Knapp die Auffassung von Technik als eine Organprojektion (der Hammer als Verlängerung des Armes, das Messer als verbesserter Schneidezahn) (vgl. Tüg 2014, S. 10).
  • Das Wort Technik ist ein im 18. Jahrhundert aus dem Französischen übernommener Terminus (vgl. Friesacher 2010, S. 296).
  • Im 20. Jahrhundert verengt sich der Technikbegriff auf künstlich hergestellte Gegenstände und grenzt sich vom Begriff der Technologie (als "technikbezogenes Wissen" oder "Anwendung des technikbezogenen Wissens") ab (vgl. Tüg 2014, S. 11).
Die intellektuellen Bemühungen um die Klärung des Technikbegriffs haben zum gegenwärtigen (2014) Zeitpunkt noch zu keiner einheitlichen, allgemein akzeptierten Lösung geführt. Im Gegenteil: der Technibegriff ist in seiner bedeutung kontrovers. Die Begriffe sind teils ergänzend, teils konkurrierend. Die Ursachen dafür liegen etwa in der Geschichte des Technikbegriffs, im Lebensweltlichen Verständnis, ökonomischen, politischen, ökologischen und sozialpsychologischen Faktoren, kulturellen Traditionen, sozialen Bedingungen und Entwicklungen (vgl. Tüg 2014, S. 11, 12-13, ).


Quellen

Enge Begriffsdefinition: Technik

Heute werden mit Technik die künstlichen Gegenstände und Verfahren bezeichnet, die praktischen Zwecken dienen (vgl. Sachse 1992a: 359, Fischer 2004). Damit ist ein enger Technikbegriff definiert.(Friesacher 2010, S. 296, zitierte Quellen siehe dort)

Weite Begriffsdefinition: Technik

Ein weiter Technikbegriff beinhaltet jede regelgeleitete und planmäßig als Mittel eingesetzte Fertigkeit in beliebigen Bereichen menschlichen Handelns (Ropohl 1991: 17)

(Friesacher 2010, S. 296).


Als Option zum Umgang mit der Heterogenität des Technikbegriffs gibt es verschiedene Ansätze:

Technik als äquivoker Name

  • Technik ist Mehrdeutig (äquivoker Name, Homonym)
  • Fragt danach, was Technik ist.
  • Ein grober Rahmen wird festgelegt ("Extension" des Technikbegriffs)
  • Die Bedeutung ("intension") des Begriffs wird im jeweiligen Diskurskontext präzisiert.
  • Problematisch: Das Problem der Definition wird verschoben und die Anschlussfähigkeit des Begriffs ist gefährdet.
  • Praxiserfahrung: Als Kommunikationsstrategie geeignet, weil Missverständnisse so als selbstverständlich eingeführt werden können.
(vgl. Tüg 2014 S. 14-16)

Technik als Reflexionsbegriff

  • Fragt danach, was Technik bedeutet
  • Die empirische Extension des Begriffs wird offen gelassen.
  • Die Bedeutung (Intension) wird als semantischer Kern gefasst.
  • Problematisch: Die Reichweite einer solchen Definition geht nicht über altbekannte, essentialistische Definitionsversuche von Technik hinaus.
  • Praxiserfahrung: Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung durch die Fokussierung auf die Bedeutung ggf. eine praktikable Lösung sein.
(vgl. Tüg 2014 S. 16-22)

Technik als sozialkritische Deutung

  • Fragt danach, wie Technik hinsichtlich des Lebens und Selbstverständnisses des Menschen gedeutet wird.
  • Ein grober Rahmen wird festgelegt ("Extension" des Technikbegriffs)
  • Die Bedeutung ("intension") des Begriffs wird im jeweiligen Diskurskontext präzisiert.
  • Problematisch: Das Potenzial der Technik wird nur fokussiert betrachtet - nämlich in Bezug auf die aktuelle Erfahrung.
  • Praxiserfahrung: Spiegelt die "Glorifizierung" oder "Verteufelung" von Technik wieder.
(vgl. Tüg 2014 S. 23-25)

Abgrenzender Technikbegriff
Technik ist das reaktive, sich vollziehende, geschaffene
  • geschaffen: modifiziertes und antizipiertes, kontingenterweise entstanden.
  • reaktiv: vollständig Gesetzen unterworfen, zwischen Input und Output vermittelnd
  • vollziehend: kann nur über die Zeit erstreckend begriffen werden.
(vgl. Tüg 2014, S. 78-81)

Technik ist "geschaffen"

  • Technik ist das künstlich hergestellte. Technik zeichnet sich aus durch:
    • Modifikation (durch Bearbeitung entstanden)
    • Antizipation («um zu») - um etwas zu erreichen
    • Kontingenz («nicht zwangsläufig»)
  • Natur und Leben sind Gegeben, sie sind vorhanden bzw. vorfindbar. Sie zeichnen sich aus durch:
    • Selektion («genutzt als»)
    • Zufall («wirkt als»)
    • Deterministisch (durch Naturgesetze festgelegt)
Erschliessende Fragestellung:
  • Intention: Gibt es - wie bei der Technik - eine Absicht im Schaffensprozess?
  • Interpretation: Kann eine mögliche Absicht des Schöpfers - wie bei Nautur und Leben - nur durch Interpretation erschlossen werden?
(vgl. Tüg 2014, S 47-58, 72-78)

Technik ist "reaktiv"

  • Leben ist aktiv und selbstbezüglich. Leben zeichnet sich aus durch:
    • Individualität (z.B. durch Selbstbewegung, Selbsterhaltung, Selbstorganisation)
  • Technik steht wie die (unbelebte) Natur dem Leben als reaktiv gegenüber.
    • Vollzüge sind vollständig durch allgemeine Gesetze / Ursache-Wirkungs-Verhältnisse bestimmt.
    • Einem spezifischer Input folgt ein spezifischer Output
Erschliessende Fragestellung:
  • Konstruktion: Besteht etwas - wie Technik und Natur - aus Handlungsschritten oder Teilchen?
  • Motivation: Ist etwas - wie das Leben - aktiv und gibt es individuelle Entscheidungen?
(vgl. Tüg 2014, S. 71-72, 72-78)

Technik ist "vollziehend"

  • Natur ist vorstellig
    • Natur ist primär räumlich – die Dimension «Zeit» spielt eine nachrangige Rolle
  • Technik steht wie das Leben der Natur als Vollziehend gegenüber
    • Primär zeitlich, bewegt: Technik erstreckt sich im wesentlichen über eine Zeitspanne.
Metapher: «Natur» lässt sich im Gegensatz zu «Leben» und «Technik» auf der (zeitlich) unbewegten Fotografie deutlicher abbilden.

Erschliessende Fragestellung:
  • Funktion: Hat etwas - wie Technik und Leben - eine funktionale Struktur, die immer in Relation zu einem Ziel/Prozess/System steht?
  • Manifestation: Kommt etwas - wie die Natur - zeitlos zur Erscheinung?
(vgl. Tüg 2014, S. 72-78)






Missverständnis & Begriffsabgrenzung

Technik ist ein kontextabhängiger Begriff mit vielen Gesichtern. Deshalb ist es normal, dass es zu Missverständnissen kommt, wenn wir über Technik sprechen.

Drei zentrale Ursachen von Missverständnissen und Kontextvorstellungen in der Praxis

Missverständnisse können entstehen, weil wir aus einer anderen Position bzw. Grundverständnis heraus versuchen zu verstehen. Wenn ich an eine Prozedur denke und mein Gegenüber ein Artefakt beschreibt, entstehen Missverständnisse. "Es läuft rund" - kann sowohl einen gelungenen Prozess als auch ein Artefakt beschreiben. Damit ist ein Missverständnis angelegt, das durch Präzisierung aber auch immer deutlicher werdende Konflikte aufgelöst werden kann.

Der Technikbegriff hat sich historisch in seiner Bedeutung von einer Prozedur hin zum Artefakt hin zu beidem entwickelt:

  • Die Technik des Feuermachens beschreibt eine Prozedur.
  • Das Rad ist ein Artefakt.
  • Die physikalische Erscheinung "Elektrischer Strom" ist assoziiert mit dem Begriff der Technologie (also der Wissenschaft vom Einsatz der Technik) bzw. Prozessen und Artefakten. Andere weite Begriffe sind Informations- und Kommunikationstechnologien, Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz etc.
  • Der sokratische Dialog ist eine Handlungstechnik.

Selbst wenn wir Technik ausdifferenzieren und über Gattungsbegriffe sprechen: "Fahrrad", "Tisch", "Stuhl", bemerken wirr Missverständnisse, sobald wir ins Detail gehen. Denken wir an ein Rennrad oder ein Mountainbike? Denken wir an einen Couchtisch oder einen Tapeziertisch? Sprechen wir von einem Lehnstuhl oder einen Freischwinger? Konkret am Gattungsbegriff der "Ortungsgeräte" können wir verschiedenste Differenzierungskriterien feststellen:

  • Funkstandard (z.B. LTE, LoRa, NB-IoT)
  • Notwendige Infrastruktur
  • Energieverbrauch
  • Sendehäufigkeit
  • Akkugrösse/Energieversorgung
  • Wertzuschreibungen (Stigmatisierung, Schmücken)
  • Funktionen (Ortung, Tracking, Positionsbestimmung)
  • Aus all diesen Faktoren lassen sich unterschiedlichste Konzepte ableiten, z.B.
    • Ein Gerät, mit dem eine Brieftaube geortet wird hat andere Anforderungen an Grösse und Gewicht als ein Gerät, mit dem ein Bagger geortet wird.
    • Ein Gerät, mit dem kontinuierlich der Aufenthaltsort eines Menschen nachgezeichnet werden soll (Tracking) muss andere Anforderungen erfüllen als ein Gerät, mit dem nur im Notfall eine Position bestimmt und übermittelt werden soll.


Bewertungen führen zu Missverständnissen, weil wir häufig davon ausgehen, dass unser Gegenüber diese Bewertung teilt. Mein Gegenüber kann aber ganz andere "gute" Erfahrungen gemacht haben als ich - oder sogar im gleichen Thema "schlechte" Erfahrungen. Diese Erfahrungen beeinflussen aber, wie wir zuhören und deuten.

Unterschiedliche Bewertungen können sich ergeben aus

  • Perspektive verschiedener Akteure
    • der Person (die Pflege beansprucht - oder die Pflege erbringt)
    • Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft (quadruple Helix) + Umwelt (quintuple Helix)
    • die Technik missbräuchlich nutzen
  • Wertebezogenen Positionen (Ethik, Moral, Werte)
  • Fachlichen Positionen (erwünschte, unerwünschte Effekte

Beispiel: elektrischer Fensterantrieb:

  • Funktion: Der Fensterantrieb öffnet bzw. schliesst das Oberlicht, sobald ich den Motor entsprechend ansteuere. Ich öffne also nicht mehr das Fenster selbst - sondern betätige einen Schalter, der irgendwo positioniert sein kann oder nutze eine Automatisierungsregel. Da wird also eine Struktur und/oder ein Prozess verändert.
  • Ressourcen: Der Antrieb verbraucht mehr Ressourcen als ein manueller Verschluss. Das kann ich jetzt aus Perspektive der Umwelt aber auch aus Perspektive der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes betrachten. Habe ich über- oder Unterbeschäftigung? Wie schaut es mit dem Fachkräftemangel aus?
  • Bewegung: Und aus Perspektive der Bewegung macht es einen Unterschied, ob ich eine Automatisierung einführe, einen Knopf drücke oder das ganze Fenster bewege. Für manche Menschen ist es wichtig, sich zum Fenster zu bewegen um es zu öffnen, weil sie damit ihren Körper trainieren. Anderen Menschen ist das gar nicht möglich, sich überhaupt zum Fenster zu bewegen.
  • Diese Veränderung kann zu einem Besseren oder schlechteren Lüften führen - und damit zu mehr oder weniger Schimmel. Das Beeinflusst die Bewertung des Gerätes durch die Wohnungswirtschaft - aber auch aus gesundheitlichen Perspektiven.

Welchen Effekt haben Missverständnisse?

Missverständnisse können dazu führen, dass wir im Dialog von einer fachlichen Ebene auf die Beziehungsebene fallen. Die Ursachen I und II führen wiederholt zu einer Herabstufung der Kompetenz bzw. der Auffassungsgabe des Gegenübers, während III) wiederholt zu moralisierender Ablehnung führen. Wenn Probleme auf der Beziehungsebene auftreten, ist ein konstruktiver fachlicher Dialog nicht mehr möglich.

Es hört doch jeder nur, was er versteht. (Goethe)

Wie können wir mit Missverständnissen umgehen?

  1. Wenn wir Missverständnisse als normal annehmen, können wir gezielt nach Ihnen suchen und Irritationen sensibler wahrnehmen.
  2. Wenn wir den Kontext offen legen aus dem heraus wir bewerten, ist unsere Bewertung nachvollziehbarer.
  3. Wenn wir uns auf eine verbale Sprache konzentrieren, wird das Augenmerk auf den Vollzug - auf das, was Technik bewirkt gelenkt.

Abgrenzender Technikbegriff
Technik ist das reaktive, sich vollziehende, geschaffene
  • geschaffen: modifiziertes und antizipiertes, kontingenterweise entstanden.
  • reaktiv: vollständig Gesetzen unterworfen, zwischen Input und Output vermittelnd
  • vollziehend: kann nur über die Zeit erstreckend begriffen werden.
(vgl. Tüg 2014, S. 78-81)

Technik ist "geschaffen"

  • Technik ist das künstlich hergestellte. Technik zeichnet sich aus durch:
    • Modifikation (durch Bearbeitung entstanden)
    • Antizipation («um zu») - um etwas zu erreichen
    • Kontingenz («nicht zwangsläufig»)
  • Natur und Leben sind Gegeben, sie sind vorhanden bzw. vorfindbar. Sie zeichnen sich aus durch:
    • Selektion («genutzt als»)
    • Zufall («wirkt als»)
    • Deterministisch (durch Naturgesetze festgelegt)
Erschliessende Fragestellung:
  • Intention: Gibt es - wie bei der Technik - eine Absicht im Schaffensprozess?
  • Interpretation: Kann eine mögliche Absicht des Schöpfers - wie bei Nautur und Leben - nur durch Interpretation erschlossen werden?
(vgl. Tüg 2014, S 47-58, 72-78)

Technik ist "reaktiv"

  • Leben ist aktiv und selbstbezüglich. Leben zeichnet sich aus durch:
    • Individualität (z.B. durch Selbstbewegung, Selbsterhaltung, Selbstorganisation)
  • Technik steht wie die (unbelebte) Natur dem Leben als reaktiv gegenüber.
    • Vollzüge sind vollständig durch allgemeine Gesetze / Ursache-Wirkungs-Verhältnisse bestimmt.
    • Einem spezifischer Input folgt ein spezifischer Output
Erschliessende Fragestellung:
  • Konstruktion: Besteht etwas - wie Technik und Natur - aus Handlungsschritten oder Teilchen?
  • Motivation: Ist etwas - wie das Leben - aktiv und gibt es individuelle Entscheidungen?
(vgl. Tüg 2014, S. 71-72, 72-78)

Technik ist "vollziehend"

  • Natur ist vorstellig
    • Natur ist primär räumlich – die Dimension «Zeit» spielt eine nachrangige Rolle
  • Technik steht wie das Leben der Natur als Vollziehend gegenüber
    • Primär zeitlich, bewegt: Technik erstreckt sich im wesentlichen über eine Zeitspanne.
Metapher: «Natur» lässt sich im Gegensatz zu «Leben» und «Technik» auf der (zeitlich) unbewegten Fotografie deutlicher abbilden.

Erschliessende Fragestellung:
  • Funktion: Hat etwas - wie Technik und Leben - eine funktionale Struktur, die immer in Relation zu einem Ziel/Prozess/System steht?
  • Manifestation: Kommt etwas - wie die Natur - zeitlos zur Erscheinung?
(vgl. Tüg 2014, S. 72-78)






Akteur-Netzwerk-Theorie

In unserem Sprachgebrauch erhält Technik wiederholt eine Aktive Komponente:
  • "Technik bremst mich aus."
  • "Technik unterstützt mich."
  • "Das System fällt aus."
  • "Technik versagt."
  • "Der Schuh drückt."
  • "Mein PC ist abgestürzt"

Die Akteur-Netzwerk-Theorie unterscheidet mit dem Prinzipt der "methodologischen Symmetrie" nicht zwischen Erlebtem und Handeln und ermöglicht es auch, den Begriff der Kommunikation neu zu bestimmen (vgl, Beliger & Krieger 2006b, S. 34-35, Ankrich 2006, S. 408-409).
  • Die Akteur-Netzwerk-Theorie hat sich als eigenständige Posittion zwischen technischem und sozialem Determinisumus in der Wissenschafts- und Technikforschung etabliert (vgl, Beliger & Krieger 2006, S. 9).
  • Theorien, die entweder technisch oder sozial gewichtet sind eignen sich nicht, um die komplexe Durchdringung von Technik und Gesellschaft adäquat zu beschreiben (vgl, Beliger & Krieger 2006, S. 9).
  • Das zusammenleben und Zusammenwachsen von Mensch und Technik macht die ANT zur Schlüsselthorie (vgl, Beliger & Krieger 2006a, S. 15).
  • Die Vermenschlichung bzw. Sozialisierung der Maschine stärkt die Bedeutung der ANT (vgl, Beliger & Krieger 2006b, S. 15).
  • Die methodologische Symmetrie scheint gefährdet die Anschlussfähigkeit der ANT an gegenwärtige soziologische Grundlagentheorien (vgl, Beliger & Krieger 2006b, S. 35).

Quellen

  • Andréa Beliger, David J. Krieger (2006a) Vorwort. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 9-11
  • Andréa Beliger, David J. Krieger (2006b) Einführung in die Akteur-Netzwerk-Theorie. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 13-50
  • Madeleine Ankrich (2006a) Die De-Skription Technischer Objekte. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 406-428.

  • Ein Aktant ist, was immer agiert oder Handlungen verlagert (vgl, Ankrich und Latour 2006, S. 399-400).
    • Handlungen sind definiert als eine Reihe von Performanzen gegenüber Herausforderungen und Prüfungen.
    • Aktanten sind mit Kompetenzen ausgestattet, die sich aus Handlungen ableiten.
  • Ein Akteur ist ein Aktant, der mit einem Charakter ausgestattet sind (normalerweise anthropomorph) (vgl, Ankrich und Latour 2006, S. 399-400).

Quellen

  • Madeleine Ankrich, Bruno Latour (2006) Zusammenfassung einer zweckmässigen Terminologie für die Semiotik menschlicher und nicht-menschlicher Konstellationen. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 398-405

Praxisrelevanz

  • Aktanten - sind beeinflusst durch Vorgaben und Einschreibungen. (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 400).
  • Das bedeutet:
    • Wie menschliche Akteure mit Technik umgehen, hängt von deren Vorwissen ab.
    • Wie Technik auf das menschliche Verhalten reagiert, hängt on dessen Funktion/Design ab.

Wissenschaftsrelevanz

  • Das Script ist das Ziel der wissenschaftlichen Analyse, ein Text von dem, wie die verschiedenen Akteure innerhalb des Settings miteinander reagieren (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 400).
  • Die Deskription ist ein Verfahren zum Entschlüsseln von Eigenschaften oder Botschaften die Scripter hinterlegt haben (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 400).
  • Die De-Scription ist nur möglich, wenn ein aussergewöhnliches Ereignis (eine Krise) - die Richtung der Übersetzung von Dingen zurück zu Worten modifiziert und der Analytiker*in erlaubt, die Bewegung von Worten zu Dingen nachzuzeigen (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 400):
    • Wir werden mit einem neuen oder fremden Setup konfrontiert (exotische oder pädagogische Position)
    • Ein Versagen, das die inneren Mechanismen eines Setups enthüllt (Situation des Zusammenbruchs)
    • Historische Situationen (retrospektiv, in Echtzeit Beobachtet, als Gedankenexperiment)
    • Experimentelle Intervention (auf individueller oder kollektiver Ebene)

Einschreibungen

  • Inskription (inscription): Durch Scripter eingeschriebene "verhaltensvorschrift" (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 400).
  • Transcription (transcription): Verlagerung oder Übersetzung (vgl. Johnson 2006, S. 254)

Setzungen

  • Vorgaben, die antizipiert werde, die erlauben oder verbieten und Moralität eines Settings sowohl in negativer (was es vorschreibt) als auch positiver Hinsicht (was es gestattet) ausdrücken (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 401).
    • Präskriptionen (prescription)
    • Proskriptionen (proscription),
    • Gewährungen (affordances)
    • Erlaubnisse (allowances)
  • Prä-Inskription (pre-inscription): Kompetenzen, die von Akteuren erwartet werden können, bevor sie am Setting eintreffen und notwendig sind, um eine Krise zwischen Präskription und Subskription aufzulösen (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 402).
  • Circumskription (Umgrenzung, Eingrenzung, Begrenzung, circumscription): Die Grenzen, die das Setting sich selbst inskribiert (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 402).
  • Conskription (Einberufung, conscription): Beschreibt die Reichweite eines Settings über seine Circumskription hinaus. Conskriptionen machen prä-Inskriptionen vorteilhafter für ein Setting (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 402).
  • Schnittstellen (interfaces): limitieren Kluften zwischen Prä-Inskription, Circumskription und Conskription (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 402).
  • Stöpsel (plugs): [Unklar - sind ggf. das "Gegenteil" von Schnittstellen).
  • Askription (ascritpion): sekundärer Zuschreibungsprozess im Setting (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 403).

Reaktionen

  • Subscription (subscription): Unterordnung als Reaktion auf das was Vorgeschrieben oder untersagt wird (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 401-402).
  • De-Inscription(de-inscritption): Gegenteil der Subscription (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 401-402).
  • Re-Inskription (re-inscription): Derselbe Sachverhalt wie Inskription, jedoch Bewegung/Feedbackmechanismus gesehen. (vgl. Ankrich und Latour 2006, S. 403).
  • Rückverteilung von Kompetenzen und Performanzen (redistributing competencies and performances):

Akteure

  • Skripter: Akteure, die Botschaften festlegen (z.B. Ingenieur*innen, Erfinder*innen, Hersteller*innen, Designer*innen).
  • Enscripter:
  • Designer:
  • Autor:

Quellen

  • Madeleine Ankrich, Bruno Latour (2006) Zusammenfassung einer zweckmässigen Terminologie für die Semiotik menschlicher und nicht-menschlicher Konstellationen. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 398-405
  • Jim Johnson (aka Bruno Latour) (2006) Die Vermischung von Menschen und Nicht-Menschen: Die Soziologie eines Türschliessers. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 237-258

Der Begriff der Übersetzung adressiert den Netzwerkgedanken und die Transformation. Er bedeute also nicht eine sprachliche Übersetzung, die nach einem analog sucht. Vielmehr kann der Begriff in Anlehnung an das Übersetzen von einem Ufer zum nächsten gedeutet werden, oder in einer Transformation von Drehmoment und Geschwindigkeit in einem Getriebe oder aber der Veränderung einer Bewegung in einem mit elastischen Bändern verbundenen Netzwerk von Gegenständen mit verschiedener Masse.

Quellen

  • Madeleine Ankrich, Bruno Latour (2006) Zusammenfassung einer zweckmässigen Terminologie für die Semiotik menschlicher und nicht-menschlicher Konstellationen. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 398-405


Unerwünschte Effekte

  • Die Erforschung von technischen Komponenten von Geräten produziert kein fokusseirtes Bild, weil es immer einen unklaren Kontext oder einen Hintergrund mit veschwommenen Grenzen gibt. (vgl. Ankrich 2006, S. 407).
  • Unerwünschte Effekte erlauben es, Bedarfe genauer zu fassen, denn: "wenn wir die elementaren Mechanismen der Abstimmung beschreiben wollen, müssen wir Umstände finden, in denen das Innen und Aussen von Objekten nicht gut zusammenpassen." (vgl. Ankrich 2006, S. 409)
Mehr zum Thema (un)erwünsche Effekte

Quellen

  • Madeleine Ankrich (2006a) Die De-Skription Technischer Objekte. In: ANThology. Ein einführendes Handbuch zur Akteur-Netzwerk-Theorie. Bielefeld: Transcript. S. 406-428.

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Verzeichnis der Ausstellenden – ITAM 2022

  • AHV-Krankenkasse Stadt Frauenfeld
  • Alterszentrum Park
  • Alzheimer Thurgau
  • AsFam – Assistenz für pflegende Angehörige
  • Brotegg Wohnen
  • Caru Notrufsystem
  • Clienia Littenheid AG – Ambulante Psychiatrie und Alterstagesklinik
  • Dachverband für Freiwillingen Arbeit Frauenfeld - Nachbarschaftshilfe
  • Evangelische Kirchgemeinde Frauenfeld
  • Fachstelle Alters- und Generationenfragen
  • Genossenschaft Alterssiedlung Frauenfeld
  • Glashausklink – Tagesklinik bei neurodegenerativen Erkrankungen
  • Hospizdienst Thurgau
  • Katholische Pfarrei St. Anna
  • Kurz-Dorf-Träff Begegnungszentrum VIVA
  • Lichtbrücke Thurgau – Begleitung im Trauerfall
  • Obvita Sehberatung
  • OST – Ostschweizer Fachhochschule
  • Perspektive Thurgau –
  • Suchtberatung sowie Paar-, Familien- und Jugendberatung
  • Pro Infirmis
  • Quartiertreff Talbach
  • Sawires AG – Notrufsystem
  • Senevita Casa – Private Spitex für Pflege und Betreuung
  • SmartLife Care AG – Notrufsystem
  • Spitex Region Frauenfeld
  • Tertianum Friedau
  • Terz-Stiftung – Interessensvertretung reiferer Menschen
  • W. Hägeli AG – Orthopädie- und Rehatechnik
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